Hamsterweibchen hebt po und pinkelt aus dem gehege raus

  • huhu ich bin es wieder :P
    Bin total schockiert, sowas hab ich noch nie gesehen. Unser Gehege für unsere Teddydame Dotty hat oben einen teil mit Gitter anstatt glas wo sie auch ihre Pipiecke hat. Naja diesmal hat sie sich da aber nicht hingesetzt sondern hat ihren po hochgehoben und im Strahl durch die Gitterstäbe aus dem Gehege gepinkelt <X Weiß nicht was das sollte, hat sie noch nie gemacht vorher.
    Wüsste auch keinen Grund wieso sie das machen würde ?( sie ist super fit, frisst, trinkt alles wie sonst auch. Futtermäßig auch nichts geändert, sie hat gestern nach ewigkeiten mal wieder petersilie bekommen aber da hatte sie sich damals auch nicht anders benommen. Weiß jemand was das soll? Ich konnte das so bei noch keinem Hamster vorher beobachten und bin jetzt doch ziemlich schockiert (will ja nicht jeden tag den Zimmerboden wischen) der kleinen scheint es an sich gut zu gehen nur diese pipi Verhalten <X bis vor kurzem hat sie noch in eine ecke ins haus gemacht aber die ecke wird jetzt vernachlässigt, da scheint die neue ecke draussen viel interessanter zu sein :S

  • Moin,
    ich hatte das zwar noch nicht, kann es aber nachvollziehen. Hamster suchen sich zum Pinkeln eine Stelle nach ihren Kriterien. Welche das sind, weiß ich auch nicht. Da hat jeder Hamster seine eigenen Kriterien.
    Nur weil da ein Gitter ist, muss der Hamster darauf keine Rücksicht nehmen wollen. Deine war halt der Meinung, es passt da. Wenn Du das nicht möchtest, musst Du die Stelle irgendwie sichern oder gleich auf Käfige verzichten. Auch wenn sie es bisher noch nie gemacht hat, der Hamster kann die Stelle auch gerne mal ändern.

    Liebe Grüße,
    Silke mit Gurke:hamsterdrehen: + Heli :hamstern: + Flocke :dsungi:+ Barny :hamsterboxen: + Baldur :hamsterdance:
    und schon einigen Fellnasen im <3


    Patin von Crumble, Alberto und Aljoscha

  • Ich hatte auch mal ein Mädel, dass beim Pipi machen den Popo so hoch gehoben hat, dass sie sozusagen übers Ziel hinausgeschossen hat. War nervig, aber da konnte man nix machen, ausser die komplette Pipiecke abwaschbar zu machen.

  • Vielleicht möchte sie eine ordentliche Pipi Ecke und versucht dadurch gezielt zu treffen. Ob das Zielen durch das Gitter mit Absicht war, keine Ahnung. Die Haltung ist mir durchaus bekannt.


    Unser Willi Wichtel hält den Hintern beim Pinkeln auch immer hoch und zielt hoch in die Ecke, damit der Urin schön hinter die Keramiktoiletten am Glas oder geflieste Holzwand runterläuft.


    Wir haben extra eine hohe Keramiktoilette bestellt. Allerdings wechselt er gerne die stillen Örtchen und so finden wir immer feine Überraschungen von dem Herrn. Einen Unterbau und ein MKH mussten wir schon austauschen, die waren von Urin aufgeweicht.

    Liebe Grüße Claudia

  • Mein erster Hamster Willi hat beim Wasserlassen stets einen Handstand gemacht. Gedanken habe ich mir da auch gemacht, was der Grund sein könnte. Eine Antwort habe ich nie gefunden. Jedoch habe ich mal gelesen, dass Pandabären möglichst hoch irgendwo gegen pieseln, damit Artgenossen von einem sehr großen Revierinhaber ausgehen und das Revier nicht betreten. Manchmal habe ich gedacht, mein Willi hat eventuell ähnliche Beweggründe gehabt. Bei Ravioli habe ich das nie erlebt.


    Liebe Grüße
    Annette

  • Ich hatte auch mal ein Mädel, dass beim Pipi machen den Popo so hoch gehoben hat, dass sie sozusagen übers Ziel hinausgeschossen hat.

    Unser Willi Wichtel hält den Hintern beim Pinkeln auch immer hoch und zielt hoch in die Ecke, damit der Urin schön hinter die Keramiktoiletten am Glas oder geflieste Holzwand runterläuft.


    Da es praktisch kaum ein Thema gibt, zu dem unser legendärer erster Chefhamster und Tausendsassa Felix seinerzeit nicht sowas wie ein "Musterfoto" beizutragen gehabt hätte: Bitteschön - Präzisionspinkeln à la Felix! :thumbsup:



    (Zur Erläuterung: diese Mini-Ecktoilette war keineswegs Felix' Haupt-Toilette. Nur hatte er sich phasenweise angewöhnt, die Ecke seines Sandbereiches einzustrullern. :putzen: Also kam als Ad-Hoc-Notlösung erstmal die kleine Ecktoi, die ich sowieso noch übrig hatte, zum Einsatz.)


    Mein erster Hamster Willi hat beim Wasserlassen stets einen Handstand gemacht.

    Mit der Nummer schlägt Willi natürlich selbst Felix! :klatsch: Aber so ganz weit entfernt ist er von einem Handstand auch wieder nicht... :D

  • was für ein Schnappschuss vom lieben Felix, ich amüsiere mich gerade königlich :kaputtlachen: :klatsch: !
    Was werde ich nur in der Zeit tun, wo das Forum umgestellt wird! :panik:
    Willi brachte es im Übrigen auch fertig, Menschen anzupinkeln, die seiner Ansicht nach nichts in der Wohnung zu suchen hatten. Da kam er dann rückwärts anrangiert und kletterte Stück für Stück am Bein hoch. War der Handstand erreicht, wurde es nass und die Mama rot wie ein Feuermelder :rotwerd: :ohnmacht: .


    Liebe Grüße
    Annette

  • Da kam er dann rückwärts anrangiert und kletterte Stück für Stück am Bein hoch. War der Handstand erreicht, wurde es nass und die Mama rot wie ein Feuermelder

    Soll das heißen, er hat Deiner Mama ans Bein gepinkelt? Freilaufend also? Krass!!! 8|
    Oder war's sogar die Schwiegermutter... :girliekaputtlachen:


    Tsss, nicht mal auf dem Klo hat Hamster Ruhe vor dem Knipsdings...

    Auf seinem richtigen Klo hätte er auch seine Ruhe gehabt! Aber der kleine Pinkelprinz musste sich ja unbedingt derart exponieren...

  • ja, der Willi durfte in Wohnzimmer, Küche und Flur frei laufen. Damals lebte ich noch alleine, hatte von Hamsterhaltung wenig und von Hamsterhilfen überhaupt keine Ahnung, so dass alles leider nicht ganz so optimal war. Arbeitskollegen und Freunde waren das häufigste Ziel, aber auch bei dem netten Heizungsmonteur, der unsere Therme repariert hat, schlug er einmal aus dem Hinterhalt zu. Damit er nicht getreten wird, dachte ich eigentlich, ihn sicher vorübergehend im Schlafzimmer abgeschottet zu haben. Ein ähnliches Meisterstück hätte er fast auch beim Schornsteinfeger bei der Überprüfung der Therme geschafft, aber da war ich schneller. Kurzum, so lange er lebte hatte nur eine Person etwas in der Wohnung zu suchen und das war ich.


    Willis Haltung war tatsächlich ziemlich chaotisch. Freunde hielten einen Goldhamster in einem winzigen Vogelkäfig. Der Hamster gefiel mir unheimlich gut, so dass Willi als völlig überraschendes Weihnachtsgeschenk am Heiligen Abend ganz unerwartet vor mir stand. Gerade das Studium abgeschlossen und die Arbeit aufgenommen, hatte ich eigentlich keine Zeit mich in die Haltung eines völlig neuen Haustieres einzufuchsen. Aus eigener Initiative hätte ich mir nie einen Hamster angeschafft. Ihn ins Tierheim zu geben, war für mich aber gar keine Option, also haben wir uns so durch das Leben gehangelt. Ich wollte Willi viel Auslauf bieten, was dem Hamster meiner Freunde nicht gegönnt war. Er hat mir immer leid getan, kam nie raus, war aber zum Glück auch der letzte Hamster von den Beiden. Sie haben mir eine Quelle im Internet genannt, wo alles Wichtige zur Hamsterhaltung steht, die sich im Nachhinein aber als völlig unbrauchbar, voller Fehlinformationen erwies. 23 Monate war Willi bei mir. Wir hatten manchmal echt Glück, dass seine Abenteuer alle glimpflich ausgingen, er war nie müde zu bekommen, total impulsiv und voller Tatendrang. Nach seinem Tod durch Altersschwäche habe ich beim Recherchieren die Hamsterhilfe Nord gefunden, mich ihr angeschlossen und in den folgenden Jahren wahnsinnig viel über die artgerechte Hamsterhaltung, die korrekte Ernährung, den richtigen Käfig und das adäquate Zubehör gelernt. Bis zur Auflösung des Vereins war ich mit Begeisterung dabei. Raviolis Einzug (er kam von der Hamsterhilfe NRW) am 29. Mai 2016 war dann gut überlegt, wohl geplant und die Haltung artgerecht. Allerdings war ich bei ihm durch das viele Gelernte sehr viel vorsichtiger, freien Auslauf in der gesamten Wohnung hat er nicht genossen, ein großer Raum musste genügen.


    Liebe Grüße
    Annette

  • Na, das war ja wirklich ein toller Hecht, der Willi. Ein echter Charakterhamster.
    Danke für die Geschichten von Willi!


    23 Monate war Willi bei mir.

    Respekt, Annette! 8|


    In Anbetracht der Umstände ist das eine enorme Leistung. Nach langjähriger Hamsterhaltung (28 Hamster insgesamt, aktuell 4) haben wir nur eine kleine Handvoll Hamster mit ähnlich langer Verweildauer zu bieten. Aktuell ist Ronja erst die dritte von allen (und dabei das erste Mädel), die 24 Monate "Hiersein" geschafft hat; vergleicht man mit Willis 23 Monaten, wären es vier.


    Weißt Du denn, wie alt Willi geworden ist (bzw. wie alt er war, als Du ihn bekommen hast)?

  • Also ich glaube, wir haben einfach sehr viel Glück gehabt, dass Willi so lange da war. Am Heiligen Abend 2012 wurde er aus der Zoohandlung geholt. Ich glaube, er war noch zu klein und hätte seine Mutter noch gebraucht, denn er war winzig klein und sehr zart. Weil er so klein war und ich so vollkommen unwissend, saß ich in den ersten Wochen abends immer vor seinem Käfig und war bereits da, wenn er sich um 19:00 Uhr rausgebuddelt hat. Dann kam er immer gleich zu mir und ich habe ihn auf den Arm genommen und mit mir herumgetragen bis spät in die Nacht. Beim Kochen, beim Wäscheaufhängen und beim Saubermachen war er mit dabei. Als er dann größer wurde, reichte ihm die Mama dann nicht mehr aus und er fing an, die Wohnung zu erkunden, was ich begleitet habe. Die war insgesamt 71 Quadratmeter groß, nur in einen Raum durfte er nicht, weil die Panelen dort sehr lückenhaft montiert waren (altes Fachwerkhaus). Möbel hatte ich so gut wie gar nicht, ich habe viele Jahre mehr oder weniger aus Umzugskartons gelebt. Willi wurde schließlich ein wahrer Riesenhamster. Nicht dick, sondern richtig groß. Gewogen habe ich ihn nie, aber es bedurfte schon beiden Händen, als Schale geformt, um ihn zu halten. Ich habe ihm gerne Erdnüsse in der Schale gegeben, die er im Ganzen hamstern konnte. Wenn er dann so durch die Wohnung flitzte, hat er immer geklappert, das fand ich so schön! Ende November 2014 ist Willi dann verstorben. In den letzten zwei Wochen hatte er leider mit Demodex-Milben zu tun und wurde gespottet, so dass ihm Tierärzte nicht unbekannt blieben. Dort ist er dann aber voller Zutrauen gewesen, ohne jede Angst und auf der Ärztin und ihren Helferinnen tüchtig herumgeklettert. Die letzten 3 Monate litt er zudem an Grauem Star. Diese gesundheitlichen Baustellen waren denn auch nach seinem Tod Grund für meine Recherchen, durch die ich die Hamsterhilfe Nord fand. Ich war besorgt, irgendetwas falsch gemacht zu haben, dass er krank geworden war. Im Nachhinein kann ich sagen, es waren wunderschöne, aber auch sehr anstrengende 23 Monate, weil Willi die komplette Aufmerksamkeit, die ihm zu Beginn zuteil wurde, bis zum Schluss regelrecht eingefordert hat. Mit Rennen gab er sich nicht zufrieden, all sein Spielzeug nutzte er nicht, er war immer um mich herum und wollte auf mir herumklettern, die Wäsche, die ich auf den Ständer platzierte war nur so lange zum Spielen gut, wie ich mit dem Aufhängen befasst war, nur für einen alten Schoko-Weihnachtsmann ging er mal seinen eigenen Weg, zum Glück ohne Erfolg, ich habe es rechtzeitig bemerkt. Einmal habe ich ihn zu Freunden gebracht, weil ich ein paar Tage weg musste. Sein Käfig war noch nicht artgerecht, deshalb war das realisierbar. Da hat er sich nie blicken lassen. Als ich ihn eines Mittags wieder abholte und er meine Stimme hörte, kam er gleich raus und hat mich begrüßt. Die letzten Monate musste Willi leider zurückstecken. Wir sind in eine andere Stadt gezogen, weil ich mich beruflich verändert habe. Nach zwei Monaten habe ich überraschend die Führungsposition angeboten bekommen und angenommen. So kam ich abends erst spät heim. Willi hat seine Toilette an diesen Abenden leergebuddelt und den vollgepillerten Chinchillasand großflächig im Käfig verteilt. Es hat mir sehr leid getan, dass der Kleine, da offensichtlich nicht mehr so glücklich und zufrieden war. Wenn ich zu Hause war, durfte er raus und ich war für ihn da, ganz klar, aber es war für ihn eine große Veränderung. Seine Fixierung auf mich war schon sehr ungewöhnlich, keine Ahnung, was ich da falsch gemacht habe. Manchmal habe ich gedacht, ich habe einen kleinen Hund. Bei Ravioli war alles nicht mehr so bizarr, wir hatten eine stabile Bindung, aber Ravioli war Hamster durch und durch, so wie es eigentlich „normal“ ist. Er hat dann auch davon profitiert, dass ich im Bilde war, wie ein artgerechtes Hamsterleben aussehen muss. Bei Willi war das alles noch nicht optimal. Er hätte definitiv ein besseres Leben gehabt, wenn ich den Weg zur Hamsterhilfe eher gefunden hätte. Vielleicht hätten wir mit adäquater Ernährung sogar den Grauen Star verhindern können. Wer weiß, vielleicht wäre er mit artgerechter Haltung sogar noch ein paar Wochen länger bei mir gewesen, denn irgendwo wirkt es sich doch immer aus, wenn die Lebensumstände nicht ideal sind.


    Liebe Grüße
    Annette

  • So wie sich das anhört, hattest Du aber trotz all der Unzulänglichkeiten das große Glück, einen dermaßen menschenbezogenen (in dem Fall auf Dich fixierten) Hamster zu haben. Das ist doch toll, ich würde es auf keinem Fall als "falsch gemacht" ansehen! :nettnein: Hamster sind vor allem große Individualisten, da hat jeder so seine Marotten.


    Und Willi hatte auf jeden Fall das große Glück, zumindest phasenweise ein hohes Maß an Freizügigkeit und Aufmerksamkeit genießen zu können. :thumbsup:


    Wer hat schon jederzeit ideale Lebensumstände? (Mensch wie Hamster). Es gibt ganz gewiss viele Hamster, die unter einer bedeutend schlechteren Haltung leiden.

  • Ich glaube, es gab zwei schwerwiegende Aspekte, warum Willis und meine Zeit so untypisch wurde. Zu Beginn unseres Zusammenlebens wurde ich sein Mutter-Ersatz, weil er eigentlich noch zu klein war, um ohne Mutter auszukommen und ich hatte wiederum das krampfhafte Bestreben, ihm alles zu geben, was der Hamster meiner Freunde nicht bekommen hat. Der Hamster hat jahrein jahraus abends stundenlang hinter der Tür seines winzigen Vogelkäfigs gesessen und ganz still und bescheiden gewartet, ob sie aufgeht. Er hat nicht mal am Gitter genagt, er saß einfach nur da, mit hoffnungsvollen Augen. Und nie wurde seine Hoffnung erfüllt, dass die Tür auf geht. Als er gestorben war (ich bin an dem Abend bei ihnen gewesen und habe als Erste gesehen, dass der Hamster mit offenen Augen auf dem Rücken in der Tür seines winzigen Häuschens lag) bin ich nach Hause gegangen und habe Rotz und Wasser geheult. Als sie mir ein paar Wochen später den Hamster schenkten, wollte ich alles komplett anders machen, weshalb Willi alle Freiheiten bekam, alle Zeit und sämtliche Aufmerksamkeit. Ob das so gut war, steht auf einem anderen Blatt. Bei Ravioli war es ein gesünderes Gleichgewicht und wenn ich wieder einen Hamster bekommen sollte, würde ich alles auch so handhaben, wie es bei ihm der Fall war.


    Liebe Grüße
    Annette

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