Riju und ihre Trinkmenge bzw. ihr Trinkverhalten

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  • Die kleine Riju ist mittlerweile 7,5 Monate alt. Im Dezember lag ihr Gewicht bei 26g, jetzt liegt es bisher konstant bei 30g. Die 4g hat sie seit Januar so nach und nach zugenommen.


    Bisher lag ihre Trinkmenge immer so bei 3-4 ml in 24 Stunden. Jetzt habe ich aber am 15.02. festgestellt das 7 ml fehlten. Seitdem wird täglich gemessen und die Trinkmenge liegt total unterschiedlich zwischen 4 und 7 ml. Mal sind es zwei Tage 4,5 ml, mal sind es drei Tage 7 ml, mal schwankt es täglich.


    Interessant ist, dass sie an den Wochenenden, wenn sie so ab Mittag 6-8 Stunden in den Auslauf kann anscheinend weniger trinkt. Wasser bekommt sie in einem Teelicht (jeden Tag 12 ml).


    Riju ist auch sagen wir ein Wassernapfschlabberer. Mittlerweile habe ich schon oft beobachtet, dass Riju nicht wirklich direkt trinkt, sondern den Rand des Wassernapfes von innen und aussen intensiv ableckt. Und sie hat die besondere Angewohnheit, dass sie oft als erstes, wenn sie am Napf ist mit einer Pfote auf die Wasseroberfläche "haut".


    Gut, das zum Problem und ihrer Eigenarten. An Futter bekam sie bisher das "FP Unique Zwerghamstermüsli und das gleiche als Basisversion". Seit 4 Tagen habe ich auf das "Normalfutter nach dem Kipi-Rezept" umgestellt.


    Dazu bekommt sie ca. 8 Stück Bockshornkleesamen. Nach dem Kipi-Konzept sollten es glaube ich bei der Trinkmenge mehr sein, aber ich wollte es langsam angehen, weil im Futter ja auch noch welche drin sind. Begeistert ist sie von dem Futter eher noch nicht, sondern sucht meiner Meinung nach immer nach dem anderen.


    Als Leckerchen gab es öfters Rispemnhirse und Flachs sowie ca. 3-4 getrocknete Mehrwürmer in der Woche. Gut von der Rispenhirse hat sie vielleicht immer zuviel bekommen, weil sie sich damit wenigstens lange beschäftigen kann. Auch unter der Woche will sie nämlich zwischen 2 und 3 Uhr raus und turnt in der Aqua-Ecke rum. Aber wenn KG dann nach der Pause wieder weg muss - mmmh ich tu mich schwer damit sie mehrere Stunden alleine im Auslauf zu lassen, wenn gar keiner zwischendurch mal schaut.


    FriFu gibt es momentan keins. Gab es aber sowieso immer nur selten, weil ausserhalb gegessen wird. Also wenn, dann höchstens mal am Wochenende (Gurke, Zuchini).


    Urintest habe ich inzwischen letzte Woche zweimal versucht. Es hat aber leider nicht geklappt und in der kleinen TB fand Riju es gar nicht lustig, heisst es war für sie ziemlich stressig. Also wollte ich erst einmal über die Trinkmenge schauen.


    Sorry für den langen "Roman" bisher, aber bei dem Problem ist es mir lieber etwas mehr ins Detail zu gehen. Also erst mal Danke fürs Lesen bis hierhin und nun zur grossen Frage. TRINKT sie wirklich soviel oder ergibt sich die Menge eventuell auch durch ihr Schlabbern (was sie auch gerne lange tut) und das "Pfotenhauen aufs Wasser". Vielleicht hat jemand dazu eine Meinung oder sonst noch einen Tip.

    Liebe Grüße Ralf

  • Hallo,

    Das mit dem Pfotenhauen machg Armi auch, jedoch ist seine Trinkmenge nicht so hoch. Bei so einer Trinkmenge würde ich auf jeden Fall auf Diabetis tippen. Dazu würde ich dir das Buch von Eva Kunze empfehlen, das hag mir bei Newton sehr geholfen :)

    Als Trockenfutter benutze ich das Trockenfutter von Mixerama (Nach dem Kipi Konzept). Frifu solltest du ihr nicht vorenthalten, da kannst du Avocado, Gurke und ein paar andere (weiß ich leider grad nicht) füttern.

    Hoffe das es der kleinen gut geht und sie keine Diabetis hat :daumendrueck:

    Helena mit Nyssa :htongue: und Armstrong :hgrins:.
    Und meinem kleinen Newton ganz fest im <3:hsmiley:

  • huhu Ralf,

    Interessant ist, dass sie an den Wochenenden, wenn sie so ab Mittag 6-8 Stunden in den Auslauf kann anscheinend weniger trinkt. Wasser bekommt sie in einem Teelicht (jeden Tag 12 ml).

    das wäre interessant, den Grund zu kennen.

    Falls es die vermehrte Bewegung bringt, könnte eventuell eher eine Grießbildung dahinter stecken, als Diabetes.

    Wenn du dem kipi-Konzept folgst, stößt du in Kapitel 2 im Leitfaden auf diese Differenzialdiagnose und wie man das unterscheiden kann.


    Allerdings frage ich mich, ob der Unterschied nicht eher darin liegt, dass Riju am WE Gurke bekommt?

    Das könnte die Trinklust allgemein vermindern.

    Allerdings beobachtet man auch bei Grieß/Steinbildungen neben dem gesteigertem Bewegungsdrang ein erhöhtes Verlangen nach Gurke. Das reichhaltige Angebot dieser ist speziell bei Grießbildungen therapeutisch wichtig und sollte regelmäßig erfolgen.

    Riju ist auch sagen wir ein Wassernapfschlabberer. Mittlerweile habe ich schon oft beobachtet, dass Riju nicht wirklich direkt trinkt, sondern den Rand des Wassernapfes von innen und aussen intensiv ableckt. Und sie hat die besondere Angewohnheit, dass sie oft als erstes, wenn sie am Napf ist mit einer Pfote auf die Wasseroberfläche "haut".

    Waschbärmanier :love:

    Beim Panschen könnte natürlich einiges Draufgehen :whistling:

    FriFu gibt es momentan keins. Gab es aber sowieso immer nur selten, weil ausserhalb gegessen wird. Also wenn, dann höchstens mal am Wochenende (Gurke, Zuchini).

    Solch eine an Tagen und Sorten eingeschränkte Frifugabe ist grundsätzlich natürlich nicht das Optimum.

    Bei Verdacht auf Diabetes nun erst einmal sinnvoll. Solange du allerdings die Grießbildung nicht ausgeschlossen hast, bleibt die Frage, ob das Auslassen des Frifus die Lage nicht verschärft.

    Bei Trinkmengen über 5 ml ist es ratsam, die kipi-Dia-Mischung anzusetzen und dann dem Leitfaden zu folgen.


    Solange die TM allerdings nicht gesichert steht, kann der ganze Aufwand natürlich umsonst sein.

    Kapitel 6.6 zeigt ja detailliert auf, wie man zu gesicherten Ergebnissen kommt - Stichwort u.a. Verdunstungsmenge und deshalb Kontrollnapf.

    Gegen Panschereien hat es aber kein Rezept :pfeifen:


    Urintests bringen leider nicht viel. Glucose ist oftmals physiologischerweise im Unrin enthalten, wenn das Tier zur Gewinnung gestresst wird. Man nennt das auch Sportlersyndrom und hat nichts mit der pathologischen Zuckerausscheidung bei Diabetes zu tun.


    Grieße kann der TA anhand einer Urinprobe unter dem Mikroskop diagnostizieren, in dem er sie auf Kristalle untersucht.

    Auch diese Methode hat einen Haken: Die Ausscheidung der Kristalle (oder später ganzer Steine) erfolgt nur sporadisch.

    Eine kristallfreie Probe hat also auch nur bedingt Aussagekraft.


    Auch die beobachtete Hyperaktivität kann diabetes- (Hunger-Unruhe) oder grießbedingt (Schmerzen; Antrieb, um die Ausscheidung durch Bewegung zu begünstigen) zur Ursache haben.


    Am ehesten kommt man der richtigen Diagnose sogesehen durch das Verfolgen des Leitfadens im kipi-Konzept auf die Spur.

    Liebe Grüße, Eva

  • Hallo Eva,

    vielen Dank für deine Ausführungen. Das Buch zum "Kipi-Konzept" habe ich schon etwas länger, praktisch "vorsichtshalber". Habe aber jetzt erst angefangen mich einzulesen, da bei Rijus Vorgängern die Trinkmenge nie höher als 3 ml war.


    Ich beschäftige mich dann mal weiter damit, vor allem auch in Richtung Grießbildung. Die kipi-Dia-Mischung entsprechend Buch mixe ich mir dann mal bei Mixerama zusammen und bestelle sie. Ich hatte gestern schonmal danach geschaut, weil mich das Mischen dort interessierte und auch ob es dort alle Zutaten gibt. Ich glaube zwei oder drei gab es nicht, aber die wären ja dann durch Hanf zu ersetzen, wenn ich das gerade noch richtig im Kopf habe.


    Die Trinkmenge sehe ich eigentlich als gesichert an, da ich in zwei Teelichtern mit jeweils 12 ml Wasser messe. Das zweite Teelicht steht etwa 1 Meter von Rijus Heimat weg, also auch nicht zu weit und so bekomme ich die Verdunstung gut mit.


    Vom Verhalten her kann ich bei Riju eigentlich keinen grossen Unterscheid feststellen. Sie war von Anfang an ein etwas aufgedrehtes, pfiffiges und cleveres kleines Mädchen, das sich auch vom Menschen gerne bespassen lässt. So wurde sie mir auch schon von der PS geschildert. Ebenso war bei mir ihre Lieblings"ichwillraus-Zeit" und mache dann Randale auch immer in den frühen Nachmittagsstunden, so wie beschrieben.


    Auch am Abend kommt sie manchmal gegen 23:00 für eine halbe Stunde raus und geht dann wieder Schlafen und richtig aufstehen tut sie dann wieder erst gegen 03:00 - wohl dem, der eine Cam zum "Stalken" hat. Na ja ich schau dann mal weiter, vielleicht klappts ja doch wenigstens mal mit einem Urintest. Kann ich ja in ein paar Tagen noch mal probieren.


    Ich hoffe und glaube eigentlich auch, dass es mit der gestiegenen Trinkmenge noch früh genug aufgefallen ist und man das in den Griff bekommen und dagegen steuern kann.

    Liebe Grüße Ralf

  • Alle Daumen sind gedrückt für die kleine Riju!

    Das wird bestimmt funktionieren :daumendrueck:

    Viele Grüße,
    Silke mit Mame & Mochi und
    Cookie bei den Sternen

  • Hallo Ralf,


    ich habe gerade mit großem Interesse deinen Beitrag zu Rijus Trinkverhalten gelesen.


    Ich war kurz davor, ein eigenes Thema "Trinkverhalten" zu unserem Zwerglein Ashira zu eröffnen, aber nun schreibe ich einfach hier.

    Unsere Ashira zeigt ein ähnliches Verhalten wie deine Riju, das heißt, ihre Trinkmenge ist höher, wir messen seit einer Woche jeden Abend (mit Kontrollnapf zur Klärung der Verdunstung) und kommen, da beißt die Maus keinen Faden ab, auf zwischen 6 ml und 8 ml. Also viel zu hoch.

    Ich sehe Ashira allerdings nicht häufig trinken (dank HomeOffice hab ich da zumindest tagsüber und abends einen guten Überblick), allerdings verdunsten nach unseren Messungen nur maximal 2 ml, die hohe Trinkmenge muss demzufolge dann nachts stattfinden. Ich habe auch schon 2 mal gesehen, dass sich die kleine Maus direkt in den Napf stellt, auf die Hinterbeinchen aufrichtet und sich am Glas des Geheges abstützt und ein bisschen rumkratzt mit den Pfötchen, dann verlässt sie den Napf wieder. Öfters trinkt sie auch erstmal nicht direkt das Wasser, sondern leckt, wie Riju, am Napfrand umher. Aber das haben unsere anderen Zwerglein auch gemacht, da mache ich mir keine Sorgen.

    Vom Verhalten her, haben wir keine Änderung bemerkt. Ashira ist ein flinkes, aufgewecktes und sehr schnelles Mädel, sehr zutraulich, geht auf die Hand. Was das Lauftempo angeht, kann sie auch richtig "zünden".

    Ihr Fell ist seidig glänzend, keine kahlen Stellen, die Öhrchen sind aufgerichtet und werden bewegt, die Äuglein sind klar und das Schwänzchen ist nicht verkniffen. Der Unterboden sieht auch gut aus, nix verklebt oder verschmiert.


    Ashira hat von Anfang an das Hauptfutter nach der Kipi-Mischung bekommen und liebt es auch ohne Ende. Andere Leckerchen interessieren sie nicht, außer die Beerntung von Flachs. An Frischfutter mag sie nur Löwenzahnblätter, Gurke (die muss schon sehr saftig sein) und etwas Zucchini (auch hier: jung und taufrisch muss er sein).


    Aufgrund der hohen Trinkmenge haben wir gestern das Kipi-Dia-Futter bestellt und die extra dazugehörenden Körnchen wie geschälte Kürbiskerne usw. Wenn alles da ist, dann halten wir uns genau an die Vorgaben, die im Kipi-Buch stehen. Gott sei Dank haben wir es letztes Jahr schon gekauft, nicht, weil wir ein Dia-Hamsterchen hatten, sondern aus Interesse, da kann man ja mehr daraus lernen. Seit dem gibt`s bei uns zu Hause nur die Kipi-Futtermischung.

    Bis das Futter hier ist (da muss natürlich ganz klar Ostern dazwischen sein), werden wir täglich die Trinkmenge kontrollieren.


    Vielleicht noch zu Ashiras Gewicht: bekommen haben wir die kleine Maus von der HH NRW mit 44 g und einem Alter von 2 Monaten. Ashira hatte am Anfang bei uns erstmal ordentlich abgenommen auf ca. 38 g, dann ging es wieder in die Höhe von 42 g und hat sich bis auf ein Maximum von 58 g gesteigert. Letzte Woche waren wir wieder bei 53 g. Morgen ist wieder Wiegetag. Mal schauen.


    Ich finde schon, dass es starke Gewichtsschwankungen sind, Co-KG wurde deswegen auch ins Kreuzverhör genommen, hielt stand und hat nichts "extra verfüttert". Ashira kommt in 14 Tagen auf ca. 2 Stück Mehlwürmer, mehr nicht, schon allein, weil ihr Gewicht so gestiegen ist. Das kann ich mir, außer einem Verdacht auf Diabetes, nicht so recht erklären. Aber wir müssen mal warten, wie es sich mit dem Kipi-Dia-Futter verhält. Stein- oder Grießbildung könnte die Alternative sein.


    Ich wünsche dir und deiner Riju und unserer Ashira gute Besserung und dass wir herausfinden, welches Problem die Kleinen plagt um dann gezielt einzugreifen.


    Bis dahin,


    Liebe Grüße von Dsungarenglück


    Halt uns doch auf dem Laufenden, ich werde auch schreiben, wie es mit Ashira weitergeht.

  • Juhu Dsungarenglück,


    Vorab möchte ich schreiben, dass es Riju gut geht und sie sich trotz der „erhöhten Trinkmenge“ weiterhin ganz normal verhält und all den Dingen nachgeht, die ihr Spaß machen. Also hamstern, dazwischen wird geradelt, hier und da gebuddelt und gebadet. Sehr gerne ist sie auch in ihrem Auslauf. In der Zeit in der ich jetzt Urlaub hatte am liebsten schon ab morgens um 10:00 oder 11:00 und dann bis in den späten Abend hinein (allerdings wird im Auslauf auch, wie es sich gehört, reichlich geschlafen. An einem Tag hat sie sogar 12 Stunden geschafft, wenn sie auch zweimal nach dem „Hamstertaxi gerufen“ (sie macht dann Randale im Messbecher) hat, um jeweils ca. 15 Minuten daheim in ihrem Sandbad und dort in ihrem Keramikvulkan zu knuspern.


    Aufgefallen war mir ja Mitte Februar eine Trinkmenge von 7 ml in 24 Stunden. Daraufhin habe ich ja zuerst das Kipi-Normalfutter gefüttert und zwar ab 25.02. Vorher hat Riju das Zwerghamstermüsli vom FP bekommen.


    Die Trinkmenge bewegte sich bei täglicher Messung ab 25.02. bis zum 13.03. zwischen 4,0 und 6,5 ml Wasser. Ab 14.03.2021 habe ich das Kipi-Diätfutter gefüttert, dazu ca. 8-10 Stück Bockshornkleesamen und 1 kleines Stück Avocado. Die Trinkmenge veränderte sich nicht und schwankte weiter zwischen den oben genannten Werten. Die letzten 8 Tage liegt sie konstant zwischen 4,5 ml und 5,5 ml in 24 Stunden.


    Bis jetzt ist mein Fazit - wenn ich mein Baugefühl mit einfließen lasse - folgendes:


    Ich könnte mir vorstellen, dass Rijus Trinkmenge sich vielleicht sogar in „normalen Grenzen“ so um die 3-4 ml in 24 Stunden bewegt. Der Rest ??? ... kommt meiner Meinung nach durch ihr Geplantsche. Riju ist nämlich definitiv leidenschaftliche Wassernapfschlabberin. Der Rand innen und aussen wird mit Wonne abgeschlabbert und sie patscht auch sehr gerne ein bis zweimal, egal mit welcher Pfote, auf die Wasseroberfläche. Und da sie ja sehr zutraulich ist konnte ich schon feststellen, dass die Pfote danach wirklich richtig feucht ist. Keine Ahnung wieviel Wasser dadurch „abhanden“ kommt. Ein paar ml könnte ich mir aber vorstellen. Ein Video hänge ich davon mal an:


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    Das Kipi-Diätfutter mag Riju schon, ist aber anscheinend aus ihrer Sicht doch nicht so das, was sich zu hamstern lohnt. Auch im Auslauf kann ich sehen, dass ihr der Inhalt der Buddelboxen mitunter nicht so wirklich gefällt. Ihre 2 Bunker (einen im Auslauf, einen daheim) habe ich etwas geplündert und das Futter ersetzt.


    Als Riju bei mir eingezogen ist hat sie 26g gewogen. Die hat sie bis Mitte Januar auch gehalten. Danach hat sie allerdings angefangen zuzunehmen und zwar im 2-Wochen-Rhythmus jeweils 2 g, so dass sie momentan mit Stand heute 35 g wiegt.


    Leckerchen bekommt sie momentan nur im Auslauf welche, also i.d.R. 2 mal in der Woche (1 Mehlwurm oder 1 Pinienkern in ihrem Intelligenzspielzeug), denn wenn ich arbeite, habe ich sie bis jetzt nur am Wochenende raus gelassen. Sie sollte halt nur in den Auslauf, wenn ich dabei bin. Das werde ich aber zukünftig ändern, denn Riju kommt im Auslauf prima ohne Aufsicht klar.


    Später soll sie ja auch ein Treppenhaus bekommen. Ich hol mir die Sachen dafür halt nur lieber im Bauhaus persönlich und bestelle sie nicht so gerne über das Internet.


    Das wars fürs erste. Berichte gerne weiter und würde mich auch über deine Erfahrungen freuen.

    Liebe Grüße Ralf

  • Hallo Ralf,


    lieben Dank für deinen ausführlichen Bericht und das Video. Zuckerschockalarm! So ein goldiges Mäuschen, man könnte sie gleich abküssen! :wolkesieben:

    Und ja, Ashira und ihre Vorgängerinnen haben sich öfters am Trinknapf so verhalten wie deine Riju. Ich habe mich ja immer gefragt, weshalb die Kleinen da rumlecken?


    Ich freue mich, dass es Riju gut geht und deine Schlussfolgerung hört sich sehr plausibel an. Rijus Trinkmenge bewegt sich wohl tatsächlich im Normbereich und alles andere wird durch Rumpritschelei "entsorgt". Gott sei Dank!


    Das kann ich bei Ashira nun leider nicht behaupten. Ich habe ihr Porzellannäpfchen nochmal geprüft, ob vielleicht unkontrolliert Wasser verloren geht, aber die Holzplattform, auf der es steht, ist strohtrocken. Keine Spur von Feuchtigkeit. Neue "Badespuren" habe ich auch keine gefunden.


    Co-KG und ich sind echt froh, dass wir das Kipi-Buch haben, das beruhigt mich und dass wir wissen, wie wir verfahren sollen in der Zwischenzeit, bis ihr Dia-Futter da ist. Hoffentlich schmeckt es ihr dann.


    Ach ja, die gestrige Gewichtskontrolle hat 50 g ergeben, nach 53 g in der letzten Woche. Trinkmenge bleibt gleich, es sind nachwievor 8 ml, aber was hätte sich da auch zum positiven ändern sollen. Zumindest bleibt sie stabil und steigt momentan nicht. Das ist auch schon was wert ^^


    Dir und Riju and allen einen schönen Ostermontag!

    Ich halte euch auf dem Laufenden.


    Liebe Grüße von

    Dsungarenglück mit Co-KG und Ashira

  • Ach ja, die gestrige Gewichtskontrolle hat 50 g ergeben, nach 53 g in der letzten Woche. Trinkmenge bleibt gleich, es sind nachwievor 8 ml, aber was hätte sich da auch zum positiven ändern sollen. Zumindest bleibt sie stabil und steigt momentan nicht. Das ist auch schon was wert

    wie du oben beschreibst, steht die Motte zuweilen mit den Pfoten im Napf.

    Da möchte ich wetten, bleibt einiges an Wasser auch im Bauchfell hängen :rolleyes: , was die erhöhte TM erklären könnte.


    Das von dir gestaffelte Gewicht finde ich für ihr Alter normal.

    Da du das Buch ja hast - lies mal in Kapitel 6.3 nach. Altergemäß nimmt so ein junger Hüpfer meist bis zum 1. Lebensjahr hin kontinuierlich zu, bis er die 50-g-Marke erreicht oder sogar sprengt.

    Das geschieht nicht bei allen Hamstern und man sollte es auch keinesfalls forcieren, aber man kann ein Spitzengewicht von bis zu 60 g tolerieren (etwa 8. - 12. Lebensmonat). Danach fällt das Gewicht schadlos wieder ab, (vorausgesetzt es handelt sich um eine angemessene Kost wie im Konzept empfohlen) - und auch diesen Prozess sollte man nicht stören, auch wenn einem das Fellchen im Vergleich plötzlich mager erscheint.


    Falls es sich allerdings tatsächlich um eine erhöhte TM handelt, sind die Daumen für eine Besserung gedrückt :daumendrueck:

    Wenn ihr euch am Leitfaden entlanghangelt, wird es bestimmt wieder gut <3

    Es würde mich allerdings wundern, da sie ja von Anbeginn an nach dem kipi-Konzept ernährt wurde.

    Liebe Grüße, Eva

  • Hallo zusammen,


    lieben Dank euch allen für eure ausführlichen Antworten. Ihr helft mir schon sehr damit, fachlich und als moralische Unterstützung! Nun, die Devise lautet auch weiterhin nicht in Panik zu verfallen. Ich halt mich dran ;)


    Ich habe für Ashira ein excel-sheet angelegt, einmal mit den Daten zur Gewichtskontrolle (sie hat abgenommen, momentan sind wir, also Ashira, bei 50 g) und einmal mit den täglichen Trinkmengen inklusive Angabe, dass ich ab Dienstag, den 06.04.2021 mit Avocado als FriFu begonnen habe. Gestern habe ich eine Trinkmenge von 7 ml gemessen, mal schauen, wie es sich weiterentwickelt.

    Der Leitfaden wird strikt eingehalten, auch Co-KG ist darauf eingeschworen!

    Ich berichte weiter.


    LG an euch alle von

    Dsungarenglück

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