Tumor-OP im hohen Alter?

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  • Vor etwa 1,5 Wochen haben wir bei unserem Robo Spooky einen Knubbel entdeckt, der unserer Ansicht auch in den letzten Tagen größer geworden ist. Spooky wiegt 30g, seit seinem Einzug waren es immer ziemlich genau 28g. Heute war endlich der Termin beim Tierarzt, es ist wohl ein Tumor. Die Tierärztin rät eher von einer OP ab. Man muss dazu sagen, dass Spooky mindestens zweieinhalb Jahre wenn nicht sogar noch älter ist (geboren Ende 2018) und die OP an sich für ihn riskant wäre.

    Ich bin gerade hin und hergerissen, weil ich nicht die falsche Entscheidung treffen möchte. Spooky hat in den letzten Monaten ziemlich abgebaut, er ist zwar über den ganzen Tag verteilt zu sehen, aber er läuft schon lange nicht mehr stundenlang im Laufrad, wie er es bei seinem Einzug im Oktober getan hat. Aber er ist auch alt, also an sich nichts ungewöhnliches.

    Leider kann man ja nicht vorhersehen, wie lange Spooky mit welcher Entscheidung und vor allem mit welcher Lebensqualität noch bei uns sein wird. Wird er operiert, kann er schon an der Narkose sterben, hat danach vielleicht Schmerzen und Stress. Aktuell hat er wohl keine Schmerzen, die Frage ist, ob der Tumor weiter wächst und er dadurch in seiner Bewegung eingeschränkt wird oder ob er einfach noch ein paar Wochen hier sein Leben weiter genießen. Es ist nicht leicht, aber meine Vernunft sagt mir, dass wir dem Rat der Tierärztin folgen sollten und Spooky seine letzte Zeit so schön wie möglich machen sollten.

    Er wirkt so zufrieden, das möchte ich ihm ungerne nehmen. Gefressen wird normal und sonst verhält er sich auch wie immer. Seine Ohren sind wie immer auf Empfang wenn man ihn sieht.

    Und wenn die Zeit gekommen ist, müssten wir ihm notfalls den letzten Freundschaftsdienst zu erweisen.


    Habt ihr einen Rat oder auch Erfahrungen gerade mit so alten Fellnasen? Tommy wurde ja auch mit 2 Jahren operiert/kastriert, aber da hat die Tierärztin auch zu geraten und die Erfolgsaussichten waren da.


    Liebe Grüße


    Eva mit Spooky


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  • Hallo Eva,

    ich habe bei einem ca. 2 Jahre altem Zwerg eine Beinamputation gehabt. Der wirkte aber total fit und nicht wie 2 Jahre. Ist gut gelaufen und er hat dann noch 7 Monate gelebt.

    In Deinem Fall würde ich wohl nicht mehr operieren. Es klingt so, als ob das Tier unabhängig vom Tumor abbaut. Die Frage ist ja auch, was man mit der OP erreichen will? Den größten Teil seines Lebens hat er wohl schon hinter sich. Würde ihm eine OP denn noch so viel Zeit zusätzlich bringen? Ich glaube nicht.

    Ich würde hier Lebensqualität vor Zeit setzen. Wahrscheinlich macht es Sinn ihn ab einem bestimmten Zeitpunkt regelmäßig mit Schmerzmittel zu versorgen. Palliativmedizin sozusagen.

    Liebe Grüße,
    Silke mit Gurke:hamsterdrehen: + Heli :hamstern: + Muffin :hamsterdance: + Flocke :dsungi:
    und Yoshi, Elmo, Mick, Radieschen, Harley, Yuki, Nele, Goofy, Chuc, Ida, Vincent, Piet, Wika, Hanni, Vanilla, Flauschi, Tino und jetzt auch Harry tief im


    Patin von Eric
    Mit den Patenhamstern Kalle, Batida, Mani, Josi, Findus, Miriam, Brya, Ciri und Andria im <3

  • Vielen Dank, die gleichen Gedanken haben wir auch und werden ihm wohl keine OP mehr zumuten. Metacam haben wir sowieso hier und wir werden Spooky genau beobachten und schauen, was er braucht.

  • Liebe Eva,

    meine Coco ging letzten November mit ca. 22-23 Monaten über die RBB. Sie hatte einen Tumor am Unterbauch Richtung Schwänzchen. Der TA riet ebenfalls von einer OP ab, nicht wegen des Alters, sondern weil er meinte, der Tumor füllte wohl schon den ganzen Bauchraum aus. Meine Maus lebte mit Schmerzmitteln noch zwei Monate, fraß gut, nahm nur 1-2g ab und buddelte weiterhin viel, aber lief nicht mehr im Rad, alles etwas ruhiger. Ich habe da Gehege seniorenerecht umgebaut, statt Stufen korkbedeckte Rampen, damit sie gut überall hochkam, und einen zweiten Frischfutter- und Trinknapf auf der Höhe ihres Zweitnestchens.

    Rückblickend war das alles eine gute Wahl, auch wenn man sich "hätte ich etwas ändern können?" fragt.


    Spooky ist nun noch etwas älter. Ich würde mich an deiner Stelle gut mit Schmerzmitteln eindecken und testen, welche Päppelbreie er mag, damit man ihn unterstützen kann, wenn er nicht mehr so gut knabbern kann. Und ihn ruhig ein paar Leckerlis mehr geben. :)

    Ihr beide schafft auch diesen Teil des Weges zusammen!


    Liebe Grüße

    Susanne

    Susanne
    mit Om Nom und Agathe und mit Fussel, Coco und Radieschen ganz tief im <3

  • Ich hab mich auch total gefreut, als der süße Spooky damals so schnell ein schönes Zuhause bei euch gefunden hat :love: und dort noch so viel Zeit verbringen durfte.

    Ich hoffe sehr, dass er sein Leben noch eine Weile genießen darf. <3

  • Danke für eure lieben Rückmeldungen, das gibt mir das gute Gefühl, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Spooky wird mit Brei, Avocado, Kernchen und seinem normalen Futter verwöhnt und lässt sich weiter alles schmecken :love: seinen Napf tauschen wir noch gegen Deckel aus, damit der Tumor ihn beim Essenholen nicht behindert...

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