Starker Gewichtsverlust und Kratzen bei Hermine

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  • Guten Morgen ihr Lieben,


    nachdem ich immer fleißig zu allem möglichen mitgelesen habe, um generell schlauer zu werden, muss ich mich nun leider auch mal hier im Krankenzimmer melden :(


    Am 30.09. habe ich von der lieben Claudia "den kleinen Koda" adoptiert, wobei sie da schon vermutete, dass es eigentlich ein Hybriden-Mädchen ist, was ich vom Verhalten her dann im weiteren Verlauf nur absolut nachvollziehen konnte. Also wurde die kleine unermüdliche Rennmaus und Backenstopferin eine Hermine :)


    Nun ist es so, dass ich vor etwas über zwei Wochen (26.10.) schon einmal das Gefühl hatte, dass sie sich sehr viel kratzt und zwischendurch auch einfach nur regungslos auf den Hinterpfoten im Sandbad saß, was ich so vorher noch nicht über so lange Zeiten am Stück beobachtet hatte. Als das zwei Abende am Stück so war, bin ich also zur Tierarztpraxis Wiegand & Koch gedüst. Da wurde sie dann gründlich untersucht, was sie nicht so lustig fand, aber dann durfte sie auch wieder in ihre Kokosnuss in die Box :whistling: Gewogen hat sie da 34gr (seit Abholung immer sowas um 30 bis eher 35gr), es waren keine Krabbeltiere zu entdecken und auch sonst war alles tiptop, bis auf leicht gerötete Haut an den gut erreichbaren Stellen und ein ganz kleines Pünktchen Kruste. Da laut Frau Koch eine weitergehende Diagnose eine Narkose erfordert hätte, haben wir dann erstmal nur gespottet und ich sollte die nächsten 1-2 Wochen beobachten, ob das Kratzen wieder weniger wird.


    Gesagt, getan und ich hatte tatsächlich auch den Eindruck, dass es sich sehr bald danach alles schon wieder normalisierte. War jetzt die Frage, ob es doch Einbildung war oder tatsächlich das Mittel geholfen hat. Allerdings kam es dann so, dass sie über die weitere Zeit abgenommen hat und dann Anfang dieser Woche schon nur noch bei 28gr war. Ich wieder wild alle möglichen Suchbegriffe hier rausgesucht und auch das kipi-Buch gelesen, was ich schon deutlich eher hätte tun sollen, und erst hat es mich etwas beruhigt, weil es so schien, als wäre es zum Winter hin normal, dass die Zwerge auch mal bis 30gr runtergehen. Hermine rennt wirklich viel und wuselt und sammelt leidenschaftlich gerne, also verbrennt sie wahrscheinlich auch einiges. Aber nachdem dann von Mittwoch auf Donnerstag noch sehr weicher Kot dazu kam, nachdem ich ein Stückchen Avocado (möglicherweise eine zu große Daumenkuppe) versucht hatte, bin ich dann Donnerstag (11.11.) doch noch einmal mit ihr zu Frau Dr. Wiegand. Die hat sie dann auch noch einmal vorsichtig unter die Lupe genommen, dieses Mal war Hermine auch schon deutlich kooperativer, und das Ergbnis war, dass sie eigentlich immer noch gut aussieht und ja auch immer noch aktiv ist, wir es jetzt aber mal mit einem Parasitentest versuchen werden, wofür ich jetzt die letzten Nächte dann Köttelchen gesammelt habe.


    Laaange Rede, kurzer Sinn, sorry :/

    Meine Frage(n): Sollte ich versuchen, schon etwas dran zu päppeln oder noch abwarten, was die Ergebnisse sagen und ob eine evtl. Behandlung auf Parasiten dann schon wieder Besserung bringt? Ich habe Sorge wegen der Diabetes-Gefahr und weil ich schon öfter gelesen habe, dass man mit Päppeln nicht zu voreilig sein sollte. Die Sache ist, dass ich bisher das FP Hybridenmenü verwendet habe und dort relativ viele Mehlwürmer und Sonnenblumenkerne enthalten sind, plus sehr viele Kräuter und Grassamen, also kein Grundfutter und ggf. nur leere Hüllen, die sie auch gerne ignoriert. Ich habe Mitte/Ende Oktober schon angefangen, ihr mehr zu geben, weil sie so sammelwütig war und ich mir schon dachte, dass es zu wenig ist, da habe ich auch schon versucht, mehr Körner und weniger Kräuter zu erwischen. Allerdings sammel ich die Mehlis und Sonnenblumenkerne erst seit etwa einer Woche raus, nachdem ich jetzt gelernt habe, dass die in den Mengen auch gar nicht so gut sind. Dazu gab es ja auch öfter noch je ca. 1-3 Pinienkerne, Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne (schäm! :pinch:), um sie an mich zu gewöhnen. Allerdings habe ich jetzt auch angefangen, die Trinkmenge zu beobachten und die letzten drei Nächte lag sie bei einmal 2,5ml (allerdings ohne Vergleichswert!) und in der zweiten Nacht (mit Vergleichstasse) bei jeweils etwa 1ml, weshalb ich vermute, dass in der ersten Nacht auch eigentlich noch einiges der Verdunstung geschuldet ist, weil die tatsächlich die anderen beiden Nächte auch sehr auffällig war. Das schon bestellte kipi-Futter hole ich gleich vom Paketshop ab, aber das muss ja dann auch erst mindestens 3 Tage in den Froster :/


    Ich bin also insgesamt etwas ratlos, weil sie so sehr abnimmt und sich jetzt auch wieder mehr juckt und nur im Sandbad die Wand anguckt, aber sonst eigentlich auch immer noch viel rennt und sammelt und neugierig ist.

    Mein Plan wäre jetzt heute und morgen Abend noch einmal etwas weniger Avocado, gleich schon mal die Kotprobe wegbringen, wenn ich angerufen habe und darf und dann Montag direkt noch einmal mit ihr hin und wieder spotten, weil sie ja schon was zu haben scheint und dann bis zum Ergebnis das Jucken vielleicht wenigstens schon mal wieder aufhört. Und dann so bald wie möglich auf das andere Futter umsteigen, was dann auch besser zu dosieren ist. Aber was mache ich solange mit dem Gewicht? Und was kann man da in ihrer aktuellen Situation (nur 27gr, Zwerg, aber normale Trinkmenge) gut füttern?


    Ich freue mich über jeden Tipp! <3 <3 <3

    Vielen Dank schon einmal und sorry für den Roman... :/


    Liebe Grüße

    Vanessa & Hermine

    Einmal editiert, zuletzt von helenasway ()

  • Hallo Vanessa ,


    es tut mir sehr leid, dass du dir so viele Sorgen um Hermine machen musst.

    Bis auf das Kratzen klingen alles andere, einzeln für sich genommen, für mich nicht sehr besorgniserregend.

    Hamster, die irgendwo hin starren erlebe ich hier fast täglich. Ich habe mich schon oft gefragt, was sie da sehen oder ob sie einfach nur in Gedanken vertieft sind.

    Fleißiges Futter sammeln und Gewichtsverlust zum Winter konnte ich auch schon oft beobachten. Vor allem wenn die Hamster sich umfärben. Geht Hermine ins Winterfell?

    Bei Wiegand Koch bist du jedenfalls in guten Händen. Wenn da was ist, werden die es finden.

    Gespottet war sie ja, als sie von mir kam und unser Parasietentest war auch negativ.

    Ich drücke euch fest die Daumen, dass es nichts schlimmes ist.

    Ihr Bruder Kenai ist eher ein Moppel und ich kämpfe bei ihm mal ein paar Gramm runter zu bekommen. Das will trotz Diätfutter nicht so recht klappen. Er ist allerdings ansonsten nicht auffällig.


    Zur Ernährung kann ja vielleicht liloba noch was sagen. Sie hat das Kipi Buch geschrieben und kennt sich da wirklich sehr gut aus, wie man durch Ernährung so manche Krankheit (wenn in eurem Fall eine vorliegt) in den Griff bekommt oder wie man die Genesung unterstützen kann.

    Liebe Grüße
    Claudia


  • Hallo Claudia,


    das ist aber schön, von dir zu hören.

    Danke für deine schnelle Rückmeldung!


    Ich kann mir auch vorstellen, dass ich gerade noch mal etwas kritischer hingucke, weil auch mein Teddy Müsli damals schon Probleme mit Parasiten hatte und ich das leider erst bemerkt habe, als er sich schon gut am Bauch aufgebissen hatte, was dann OP und Mullstrumpf nach sich zog :/ Um zu vermeiden, dass ich einfach überreagiere, habe ich jetzt auch mehrere Abende länger beobachtet und verglichen. Aber gestern und vorgestern war es dann doch wieder merklich mehr und das würde ja zeitlich zum spotten vor 2 Wochen passen. Mal sehen, was bei der Kotprobe rauskommt, gerade stehe ich schon wieder in Velbert vor der Tür.

    Das mit dem in die Luft gucken beruhigt mich aber schon mal sehr! Vielleicht spukt es ja einfach bei mir unterm Dach 0:) Es ist nur wirklich sehr ungewöhnlich zu sehen, weil sie sonst wirklich keine Sekunde stillsitzen kann und alles mitkriegen muss, aber wahrscheinlich braucht man davon dann auch doch einfach mal eine Pause.


    Da sie die meiste Zeit nur bei etwas über 30gr lag, habe ich das auch erstmal nicht zu eng gesehen, ich bin nur nicht ganz sicher, wo da jetzt die wirklich die kritische Grenze ist und ab wann man sich dann doch Sorgen machen muss. Gemampft hat sie aber auch letzte Nacht wieder, heute Morgen war sowohl die Zucchini angeknabbert als auch das frisch gesiebte Sandbad wieder gut mit Hülsen gesträuselt :D Das Fell ist allerdings farblich immer noch wie zu Beginn kräftig braun/grau, da sehe ich jetzt keinen Unterschied. Ich hänge gleich mal ein Bild von Donnerstag an, wenn das auf dem Handy klappt.


    Nach Kenai schaue ich auch immer mal, ob er schon jemanden gefunden hat. Liebe Grüße an den Wonneproppen, die Daumen sind gedrückt!


    Und ich freue mich natürlich sehr, wenn liloba vielleicht tatsächlich auch noch einen Tipp hat. Ihre Kommentare zu ähnlichen Themen habe ich auch schon aufgesaugt 0:)


    Viele Grüße, ich werde berichten

  • Also auf dem Foto sieht sie gut aus. Da ist aber kein Winterfell. Das Fell scheint zu glänzen, die Äugelein sehen gut aus, die Ohren stehen.

    Das mit dem Kratzen klingt allerdings wirklich nicht gut.

    Hyperaktivität und Kratzen kann auch von Diabetes kommen.

    Hoffentlich findet die Ärztin was raus.

    Liebe Grüße
    Claudia


  • Ja, bis auf das Gewicht sind die üblichen Wochen-Check-Punkte eigentlich alle einwandfrei. Wahrscheinlich habe ich sie jetzt auch etwas zu hibbelig beschrieben, also hyperaktiv ist sie nicht :) Sie wuselt nur einfach gerne rum, kommt gucken, wenn ich vor dem Gehege stehe und rennt dann auch mal 2-3 Bahnen von links nach rechts und wieder zurück. Sie sitzt aber auch gemütlich im Laufrad und putzt sich einfach nur oder krümelt genüsslich in ihr Sandbad. Insgesamt also schon rege, aber meiner Meinung nach einfach nur aktiv und noch nicht bedenklich.

    Meine Hoffnungen liegen jetzt auch in der Probenuntersuchung

  • Ja das Bewegungsmuster klingt nach einem ganz normalen Hamster.

    Bin gespannt was die Probe ergibt.

    Einen Urintest hast du schon gemacht?

    Liebe Grüße
    Claudia


  • Habe ich gestern versucht, nachdem ich einen Teststreifen mitbekommen habe, aber war leider noch nicht erfolgreich. Erst hatte ich sie direkt nach dem Aufstehen ein paar Minuten in der leeren Transportbox, aber da hat sie so gestrampelt, dass ich die saugfähigen Sachen aus dem Auslauf genommen und sie da reingesetzt habe. Allerdings findet sie den leider auch nicht toll und ist wie schon oft einfach nur an der Wand entlang und hat am Boden gekratzt. Nach ca. einer halben Stunde konnte ich mir das dann nicht mehr angucken, also habe ich erstmal abgebrochen, weil eine Probe da wohl eh nicht mehr in Ordnung gewesen wäre.

    Das ist also die nächste Baustelle. Eigentlich habe ich auch länger schon ein größeres Gehege bereit stehen, weil sie den Auslauf nach mehreren Versuchen und Umstellungen mit anderem Inhalt eher nur stressig findet und zurück im Gehege dann immer wieder alles gut ist. Aber das habe ich jetzt noch nicht in Betrieb genommen, weil ich erstmal ihren Gesundheitsstatus klären wollte, bevor ich ihr ggf. zusätzlichen Stress mit dem Umzug mache. Übergangsweise habe ich sie aber abends immer 1 oder auch mal 2 Mal mit auf der Couch, wo sie ein bisschen untersuchen, ein paar Körnchen sammeln und auf mir rumklettern kann, bis sie wieder den Eindruck macht, dass es ihr reicht, und das scheint ihr auch besser zu gefallen.

    Das macht es nur nicht so einfach, an eine Urinprobe zu kommen, weil sie ansonsten leider nur ins Laufrad pieselt oder mittlerweile auch mal einen Toilettenhaufen aus dem Bau schiebt, da kann man dann nichts auf eine Spritze ziehen.

  • So, wieder zuhause und im Nest Heia machen

    Die Kotprobe war sauber, da war nichts zu sehen. Ansonsten jetzt auch seit Montag stabil die 28gr gehalten, die 27gr gestern direkt nach dem Aufstehen waren dann wohl nur ein Ausreißer. Eigentlich sind Parasiten und alles Sichtbare dann jetzt auch ausgeschlossen, aber sicherheitshalber soll ich trotzdem mal zusätzlich zu dem Mal vorhin noch 3x alle 2 Wochen mit Stronghold spotten. Nachdem ich jetzt zwei Abende penibel die ganzen Köttelchen gesammelt habe, hätten mir weitere Punkte im Gehege auch auffallen müssen :search:


    Dazu versuche ich es weiterhin mit einer Urinprobe. Ich habe ja noch ein Kunststoffrad, das tausche ich jetzt gegen das Holz/Korkrad und dann hole ich noch weitere Teststreifen zur Sicherheit. Irgendwann muss ich ja nach etwas Beobachtung zumindest mal was damit abwischen können, wenn es schon nicht als Pfütze in eine Spritze geht.


    Ansonsten beruhige ich jetzt wohl erstmal die Nerven und warte ab und beobachte.

    Danke noch einmal für die Unterstützung bisher! :herzhuepf:

    Die Probenuntersuchung und die Einschätzung hier haben jetzt auch noch mal sehr geholfen, etwas Licht reinzubringen und rauszubekommen, was überhaupt auffällig ist

  • Tja , wenn die Probe jetzt nichts erbracht hat, dann bleibt erst mal nur die Urinprobe.

    Hoffentlich klappt das. ich weiß da braucht man manchmal Geduld.

    Riecht es denn nach Maggi?

    Ansonsten kann es auch sein, dass sie durch irgendwas gestresst ist. Vielleicht einfach ein Sensibelchen.

    Liebe Grüße
    Claudia


  • Ja, irgendwie wird das schon gehen.

    Aber besonders riechen tut es nicht, nein. Ich habe gerade probehalber mal noch eine Nase genommen, aber es riecht nur wie immer nach Flauschkugel :)

    Das mit dem Sensibelchen kann sonst natürlich auch sein. Ich werde mal drauf achten, ob mir noch was anderes auffällt, vielleicht stört sie ja was im Gehege oder an Geräuschen oder so

  • Hallo Vanessa,


    ich finde auch, Hermine sieht soweit ganz gut aus. Mit ganz feinem Glänzefellchen.


    Allerdings so von oben doch schon ein bisschen mager.


    Alles in allem hätte ich am ehesten auf etwas parasitäres getippt.


    Bei Trinkmengen von 1 ml kannst du Diabetes ausschließen. Selbst wenn der Urintest positiv ausfällt, kann dies an einer stressbedingten Zuckeausscheidung liegen (Sportlersyndrom), die rein gar nichts mit Diabetes zu tun hat.


    Die normale kipi-Mischung anzusetzen sorgt auf jeden Fall für eine gute Balance und Ausgewogenheit, unter der sich das Gekratze vielleicht auch legt.


    Zusätzlich würde ihr dazugeben:

    Alle 2 Tage ein Pinienker (die Zedernkerne von DM sind auch sehr schön, da inhaltlich gleich, aber kleiner und von daher genau die gemeinte Tagesration).

    Im Wechsel dazu, alle 2 Tage ein Kürbiskern.

    Damit wäre Hermine momentan sicher gut aufgestellt.

    Die Pinienekerne kannst du auch mal durch ein entsprechendes Stück einer Wal- oder Haselnuss abwechseln - abgezweigt von deiner eigenen herbstlichen Nussration, falls du Nüsse isst.


    Auch 2, 3 Sonnenblumenkerne pro Woche kannst du ihr ruhig zukommen lassen. Die Kardikerne fallen ihren Inhaltsstoffen allerdings beinahe identisch aus, sind nur kleiner. Zwerg zu Zwerg ;)


    Miss nur etwa 1x pro Woche weiter die Trinkmenge, damit man das nichts verpasst. Glaube zwarnicht, dass da was bei ihr im Busch ist, aber sicher ist sicher.


    Herminchen in das größere Gehege umziehen zu lassen, könnte ihr sogar gut tun. Jetzt, wo Parasiten und Milben ausgeschlossen wurden.

    So ein Positivstress schadet nicht, oft sogar im Gegenteil.

    Gerade wenn sie sensibel überreagiert könnte ihr auf dem Weg aufgehen, dass sie keine schlechte Erfahrungen (mehr) zu befürchten hat, sondern sich um sie herum nur Gutes tut <3


    Wenn sie trotz Milbenausschluss nach dem Spotten kurzfristig kratzfrei bleibt, muss man auch Demodex in Betracht ziehen.

    Das kannst du aber in Ruhe beobachten und dies zöge im Endeffekt eine dauerhafte Behandlung nach sich, die keine Gehegereinigungen nötig macht.


    Um dieser eventuellen Entwicklung etwas entgegenzusetzen (was immer mit einem durch Stress, Fehlernährung oder Krankheit vermindertem Immunsystem zu tun hat), könntest du ihr helfen, in dem du eine Darmsanierung einleitest, die das Immunsystem stützt. Behandlungstechnisch ist das keine große Sache. Solch eine sogenannte Symbioselenkung führt man einfach mit einem Probiotikum durch.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, Hamstern dazu "Symbioflor 2" zu geben. Allerdings ist das kein für Tiere ausgewiesenes Medikament, sondern rechtlich festgelegt Menschen vorbehalten, weshalb ich dir nur empfehlen kann: Solltest du diese Tropfen zufällig für dich selbst benutzen *hust*, gib dem Herminchen davon täglich einen Tropfen auf einen Miniklecks Joghurt, wenn sie den mag. Oder Kürbisbrei aus der Babyabteilung, falls sie Naturjoghurt ignoriert. Dies als 14-tägige Kur, die du dann ausschleichst, in dem du im Anschluss an diese 14 Tage 2x alle 2 Tage, 2x alle 3 Tage, dann noch einmal 5 Tage später noch jeweils einen Tropfen gibst und dann Schluss damit machst.


    Die Flasche kannst du zur Stützung deiner eigenen Gesundheit selbst aufbrauchen. Vorbeugend täglich 10 Tropfen, bis die Flasche leer ist, kann nie verkehrt sein, denn über eine Darmsanierung wird nicht nur die Verdauuung, sondern auch die Immunabwehr gestärkt.


    (Den Inhalt immer sehr sehr gut durchschütteln.)


    Das wäre, was ich meinem Zwerglein in so einem Fall auch zukommen lassen würde :wolkesieben:

  • Hallo Eva,


    vielen, vielen Dank, dass du dir auch noch einmal die Zeit für eine so ausführliche Antwort genommen hast, das ist super lieb!


    Das Fell ist tatsächlich nach wie vor sehr glänzend und flauschig, aber auch gerade wenn sie sich nach oben streckt, schaut sie doch schon eher etwas aus wie eine Fledermaus, ja. Auch wenn sie nicht den Eindruck macht, als würde ihr das was ausmachen, tut sie mir schon Leid, der kleine Krümel ;(


    Aber deine Einschätzung zum Thema Diabetes beruhigt mich auch noch einmal sehr. Ich hatte jetzt auch jeden Tag weiter gemessen und es hat sich nichts getan an dem 1ml. Eher sogar mal noch ein kleines bisschen drunter, wenn es z.B. Gurke gab und die gut bearbeitet wurde. Auf jeden Fall werde ich dann mal direkt auf deinen vorgeschlagenen Speiseplan umstellen und schauen, was passiert.


    Das mit dem größeren Gehege leuchtet ebenfalls ein. Nach der ganzen Aufregung mit Tierazt und Auslauf hatte ich sie seit Samstag jetzt erstmal ein bisschen in Ruhe gelassen, weil sie auch mir gegenüber etwas skeptisch wirkte. Aber dann schaue ich mal, dass ich das Gehege jetzt bald tausche, vielleicht haben wir dann auch wieder Frieden :love:


    Nur bei dem Teil zum Thema Demodex und Tropfen bin ich jetzt nicht ganz sicher, für wann bzw in welchem Fall du das vorschlägst. Meinst du das vorbereitend, falls nach der aktuellen Behandlung mit dem Spotten tatsächlich doch noch solch eine Diagnose kommt und dahingehend behandelt werden muss oder ist es generell sinnvoll, das mal zu machen, also unabhängig von einer Demodex-Diagnose? Oder ließe sich einem Problem mit Demodex dadurch evtl. sogar vorbeugen? Sorry, da stehe ich gerade etwas auf der Leitung :rolleyes:

    Und ich frage mich, ob ich einen Übergang von Futter zu Futter schaffen soll oder direkt vom einen auf den anderen Tag umsteigen kann? Das wären dann aber auch erstmal alle Fragen!


    Ansonsten macht sie auch heute wieder einen guten Eindruck. Nachdem sie mich am Sonntagabend einmal mit 25gr sehr erschreckt hat, ist sie die letzten beiden Abende wieder bei 27gr gewesen und inhaliert gerade nach einem gemütlichen Kontrollrundgang den Chinakohl, den wir gestern zum ersten Mal ausprobiert haben und bei dem sie gar nicht weiß, in welches Ende sie zuerst beißen soll. Guter Tipp! An Appetit mangelt es ihr zum Glück zumindest auf jeden Fall nicht <3


    Viele Grüße und einen schönen Abend

    Vanessa

  • huhu, ich würde diese Kur jetzt anwenden, parallel zum Spotten.


    Auch nachfolgende Spottings kannst du damit begleiten.

    Sie federn die Nebenwirkungen ab.


    Gleichzeitig stärken sie allgemein und können dadurch auch eine eventuelle im Anmarsch befindliche Demodexentwicklung abschwächen.


    Darmsanierungen sind in vielerlei Hinsicht einfach nützlich. Nachteile entstehen nicht.


    Auch dir noch einen schönen Abend.

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