Hilfe und Unterstützung nach Narkosezwischenfall

  • Moin, Ihr Lieben,


    ich hoffe, jemand hat eine Idee, was ich tun könnte. Meine bisher recht entspannte Haltung zur Gasnarkose hat einen Dämpfer bekommen. :scared:


    Klein Muffin musste gestern zum Tierarzt, er hatte abgenommen und auch Futter liegen gelassen. Das war schon die richtige Entscheidung. Für die Untersuchung gab es wie häufig eine Narkose, damit er gründlich untersucht und auch eine Röntgenaufnahme gemacht werden konnte.

    Zwei Sachen wurden gefunden: Zähne zu lang, er konnte nicht mehr vernünftig fressen. Zum Glück früh gemerkt, der Gewichtsverlust war nicht so hoch, aber deutlich. Wurden also gekürzt. Und: er hat einen Tumor am Hals, recht flach aber groß. Bisher gut abgegrenzt, vermutlich nicht in die Tiefe gewachsen, aber leider stark durchblutet, was immer heikel ist für eine OP. Soweit die Befunde.


    Leider hat Muffin erhebliche Probleme, wieder wach zu werden und fit zu werden. Ich war schon wieder zu Hause, da war Muffin noch sowas von wackelig und konnte nicht wirklich laufen, Augen auch nicht richtig auf. Hab gleich wieder kehrt gemacht und bin zurück. Sah mir fast wie ein Schlaganfall aus. Die Nacht hat er in der Klinik verbracht. Hab mehrfach telefoniert. Es geht ihm besser, in kleinen Schritten. Aber immerhin. Wird gepäppelt und kriegt Infusionen. So fit wie vorher ist er noch nicht.

    Ich muss dazu sagen, dass Muffin am Abend vorher mit Ivomec gespottet wurde, da er Demodikose hat. Ich habe mir nix bei gedacht ... ;(

    Die Kombi von Ivomec und Narkose war wohl zu viel.


    Nun bin ich aber froh, dass er überhaupt noch da ist. Die Frage ist nun, was kann ich tun, damit Muffin wieder auf die Pfötchen kommt? Ivomec kriegt er erst einmal nicht. Mit Metacam muss ich mich wohl auch zurückhalten. Ich hoffe, der Tumor macht noch keine Schmerzen, er war bis Montag Abend im Prinzip auch gut drauf.

    Hat jemand ne Idee? Mariendiestelsamen fallen mir ein, aber sonst ... ?(

    Ich hoffe, ich muss nicht mit Langzeitproblemen rechnen.

    Liebe Grüße,
    Silke mit Gurke:hamsterdrehen: + Heli :hamstern: + Flocke :dsungi:+ Käpt'n Kresse :hamsterboxen:
    und Yoshi, Elmo, Mick, Radieschen, Harley, Yuki, Nele, Goofy, Chuc, Ida, Vincent, Piet, Wika, Hanni, Vanilla, Flauschi, Tino, Harry und jetzt auch Muffin tief <3


    Patin von Crumble, Miro und Nathan
    Mit den Patenhamstern Kalle, Batida, Mani, Josi, Findus, Miriam, Brya, Ciri, Andria und Eric im <3

  • Ich kann zwar keine Antwort auf Deine Fragen geben,

    aber ich drücke euch ganz fest die Daumen das Muffin schnell wieder auf die Pfötchen kommt.

    :daumendrueck: :goodluck:  :daumendrueck: Und :gbes: <3

    Liebe Grüße

    Andrea




    (Mit Karlchen und Emmett Emil tief im <3 )

  • Mir fallen im akuten Notfall auch nur die Klassiker warmhalten, Kreislauf anregen und z.B. mit Frottetuch abrubbeln und wenn es ganz eng wird wiederbeleben und Effortil ein.

    Wenn er dagegen schon wieder "ansprechbar" ist, gute Frage... Sauerstoff vielleicht? Isofluran ist zwar in der Theorie wenig bis kaum atemsuppressiv, ich habe aber in der Narkose auch schon einen Hamster mit blau anlaufender Zunge erlebt (Einschläferungskandidat, bei dem die Narkose nur noch dazu dienen sollte, dass er von der Spritze nichts mitkriegt).

  • Vielen Dank Ihr Lieben, auch für Daumendrücker!


    Ajdika


    Atmung und Kreislauf scheinen nicht das Problem zu sein, eher wird er im Kopf nicht klar, so dass er wackelig drauf ist. Wie ein Rausch, der nicht aufhört. Ansprechbar war bzw. ist er schon. Sein Protestgemecker war zwar kläglich, aber hörbar. Frau Dr. hat auf dem Tisch ein paar Tests mit ihm gemacht, konnte er zwar laufen, aber schwankend.

    Und er drückt die Spritze weg, beim Päppeln, davon hält er nix.

    Rotlicht hat er bekommen.


    Vermutlich kann man wohl nur abwarten, bis die Narkose verstoffwechselt wurde. Aber ich bin da kein Experte.

    Liebe Grüße,
    Silke mit Gurke:hamsterdrehen: + Heli :hamstern: + Flocke :dsungi:+ Käpt'n Kresse :hamsterboxen:
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  • Hallo Silke,


    ich glaube nicht, dass sich da über die Intensivversorgung in der Praxis hinweg etwas über die Ernährung machen lässt.

    Die Infusionstherapie war wahrscheinlich ausschlaggebend für die Besserung.


    Ob cerebral etwas zurückbleibt oder sich in den nächsten Tagen weiter zurückbildet, wird man wohl abwarten müssen.


    Folgendes habe ich über die Wirkung auf das ZNS (zentrale Nervensystem / Hirn ) unter folgendem Link gefunden:

    Inhalationsanästhetika

    Zitat

    Wirkung auf das ZNS

    Volatile Anästhetika beeinflussen wesentliche Parameter der Hirnperfusion und des zerebralen Stoffwechsels. So reduzieren sie den zerebralen Sauerstoffverbrauch (CMRO2), erhöhen die Hirndurchblutung (CBF) und auch den zerebralen Perfusionsdruck (CPP), steigern den intrakraniellen Druck (ICP) und das zerebrale Blutvolumen (CBV). Der zerebrale Sauerstoffverbrauch wird durch volatile Anästhetika reduziert, was eigentlich zu einer Abnahme des zerebralen Blutflusses führen müsste. Das Gegenteil ist jedoch der Fall, was auf eine direkte vasodilatierende Wirkung auf die zerebralen Gefäße zurückzuführen ist. Die stärkste vasodilatierende Eigenschaft besitzt Desfluran, gefolgt von Isofluran, dann Sevofluran und Xenon. Durch die Vasodilatation kommt es automatisch zu einer Erhöhung des zerebralen Blutvolumens. Konsekutiv steigt der intrakranielle Druck an.

    Bei Risikopatienten mit einer eingeschränkten intrakraniellen Compliance kann es hierunter zu gefährlichen intrakraniellen Druckanstiegen kommen. Sollte ein Schaden der Blut-Hirn-Schranke vorliegen, kann unter Umständen bei erhöhtem zerebralem Blutfluss ein vasogenes Hirnödem entstehen.


    Falls Muffin sich ein solches Hirnödem wie beschrieben zugezogen hat (deine Beschreibung des Verlaufes würde dazu passen), bestehen unter der bisherigen Besserung wahrscheinlich gute Chancen auf weiteres Abklingen, was sicher noch einige Zeit dauern kann.

    Ruhe ist da wahrscheinlich das Wichtigste.

    Falls er noch sein Laufrad benutzt, würde ich das für eine Weile unterbinden.


    Ob Rotlicht in solch einem Fall das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln.


    Ob Schmerzmittel gegeben werden sollen, ist wahrscheinlich Abwägungssache. Natürlichkann es sein, dass auch Leber- und Nieren betroffen worden sein können, und sie sollten in dem Fall geschont werden. Da du aber von Ausfallerscheinungen wie vom Schlaganfall sprachst, und somit eher eine Komplikation durch Hirnödem vorliegt, wäre eine Schmeztherapie wohl angebracht.

    Da sollte die Tierärztin entscheiden (lässt sich sicher auch telefonisch abklären).


    Dem kleinen Mann ganz fest die Daumen gedrückt, auch in Hinblick auf den Tumor am Hals :daumendrueck: :love: :streichel:

  • liloba

    Vielen lieben Dank für Deinen sehr wertvollen Hinweis und die Daumendrücker! :thumbup:

    Ich habe mir das ausgedruckt und werde das mitnehmen und vor Ort besprechen. Ich soll ihn ja heute abholen. Immerhin meinen sie, dass ich ihn mitnehmen kann. Ich bin nicht ganz optimistisch, ehrlich gesagt.


    Aber Hirnödem ... puh, das muss ich verdauen. Das ist ja wirklich übel. Da wäre es mir wirklich lieber, sie wachen einfach nicht mehr auf.

    Sollte Muffin schwer beeinträchtigt sein, werde ich ihn gehen lassen, gerade auch mit dem Tumor.


    Wie man sieht, ist unter Umständen eine Narkose doch nicht so ohne und kann auch schief gehen. Meine bisherige Unbeschwertheit hab ich auf jeden Fall verloren.

    Liebe Grüße,
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  • Ödem bedeutet ja "nur" Schwellung. Diese kann zwar auch lebensbedrohlich werden, aber sie bildet sich, wie jede Schwellung, mit ein bisschen Glück zurück, womit auch die Ausfallerscheinungen wieder verschwinden.


    Gasnarkosen sind tatsächlich sehr verträglich, unkompliziert und rasch wieder abgebaut.

    Von daher kann man wohl pauschal sagen: Geht etwas schief, liegt eine Grunderkrankung mit starker Schwächung vor. Bei Hamstern leider oftmals, ohne die diagnostische Möglichkeit der Ursachenfindung.

    Deshalb versuche ich es immer so zu sehen: Passiert etwas, weiß man immerhin, dass Ärgeres im Busch ist /war.

    Trotzdem ist es hart. Habe bereits zweimal ein Fellchen unter längerer Narkose wegen OP verloren.

    Andersherum habe ich schon viele Hutzelchen beruhigt oder mit Medikamnenten, wieder nach Hause nehmen können, weil die Kurznarkose Aufschluss gegeben hatte -- und bestens vertragen wurde.

    Deshalb ist es für mich seitens Tierärzt:innen kein Argument zu sagen: Beschwerden können nicht abgeklärt werden, da eine Narkose zu gefährlich wäre.

    Umgekehrt ist es in manchen Fällen besser, meine ich, je nach Diagnose unter Narkose, dass Fellchen erst gar nicht mehr aufwachen zu lassen, so weh es einem das tun mag.


    Für einen soweit wohlbehalten zurückkehrenden Muffin :daumendrueck:

    Liebe Grüße

    Eva

  • So, ich habe den Kandidaten wieder zu Hause. Die Ärztin war zufrieden mit ihm und in der Box war er auch munter, weil er schon wieder geweckt wurde (ließ sich leider nicht vermeiden, vom Geruckel auf dem Nachhauseweg wurde er wach). Nun lasse ich ihn in der Box ausschlafen und setze ihn um.

    Er hat auch schon selber wieder gefressen, wurde mir berichtet. :thumpbsup:


    Mit der Narkose sehe ich es so wie Du, liloba. Ich werde auch weiterhin davon Gebrauch machen. Es ist eine wichtige Methode, die bei Hamstern machbar ist. Da verzichte ich nicht drauf.


    Mit Muffin müssen wir uns was überlegen. Da sind einmal die Zähne, eventuell müssen die noch einmal gekürzt werden. Das ist ohne Narkose wohl nicht machbar. Ich habe noch etwas Löwenzahnwurzel da und hoffe, dass wir damit die Zähne auf angemessener Länge halten können. Sonst müssten wir tatsächlich eine erneute Narkose riskieren, wenn die Alternative ist, dass Muffin verhungert, weil er nicht fressen kann. Ich würde dann auf jeden Fall größtmöglichen Abstand zu Ivomec halten und die Narkosedauer ist auch kürzer, denn Röntgen und Biopsie wären nicht dabei. Mal sehen, vielleicht muss es ja nicht sein. In 4 Wochen wollen wir das mal kontrollieren lassen.


    Die Umfangsvermehrung werde ich nicht operieren lassen, das würde mit Sicherheit schief gehen. Mit etwas Glück ist es auch kein bösartiger Tumor, sondern was gutartiges. Auf dem Röntgenbild sah man gut, dass es quasi nur unter der Haut war. Eine Biopsie wurde gemacht, das Ergebnis steht noch aus. Soll Anfang nächster Woche kommen.


    Vielen lieben Dank noch einmal an alle, die mir geantwortet haben! <3

    Liebe Grüße,
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  • Dann Daumendrücken, dass der Süße sich vollständig erholt und der blöde Tumor "nur" ein harmloses Lipom ist.

    :daumendrueck:

    Viele Grüße

    Susanne
    mit Om Nom und Agathe und mit Fussel, Coco und Radieschen ganz tief im <3

  • Ich habe Muffin gerade ausgepackt.

    Vernünftig laufen kann er nicht. Er schleppt sich durch die Gegend. Dass er selber gefressen hat, glaub ich nicht. Augen sind überwiegend zu und Ohren angelegt. Er hatte aber auch geschlafen ...

    Ich weiß nicht, dass sieht nicht gut aus.

    Liebe Grüße,
    Silke mit Gurke:hamsterdrehen: + Heli :hamstern: + Flocke :dsungi:+ Käpt'n Kresse :hamsterboxen:
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  • Oje...Ich würde ihm Trinken und Lieblingsfutter anbieten, ein kuscheliges Nestchen bereiten und gut beobachten. Hoffentlich braucht er nur ne dicke Mütze voll Schlaf...


    Radieschen (Zwergin) hatte mal ne OP und war danach einen Tag nur schleppend unterwegs. Ich habe sie liebevoll umsorgt, nach 1-2 Tagen war sie wieder die Alte, nur dass ihre Narbe noch etwas zwickte.

    Susanne
    mit Om Nom und Agathe und mit Fussel, Coco und Radieschen ganz tief im <3

  • War ja auch alles fremd und ungewohnt , für den Kleinen-


    Ich würde ihm auch alles mögliche ganz nah hinstellen , vielleicht braucht er ein wenig Ruhe

    Drücke feste die Daumen und hoffe mit , das ihm noch etwas Zeit bleibt , sein Leben zu genießen

    Pate von Sophie :love: und Mason :love:




    Liebe Grüße Anne und ihre Fellnasen :familie:

  • Oh je, Silke, das hört sich wirklich nicht gut an.


    Hatte mich schon gewundert, aber gefreut, dass er bereits wieder futtert. Das klappt nach Zahnkürzung, wenn überhaupt, meist ja nicht sofort.

    Ob sie ihm Brei angeboten haben?

    Am Besten damit probieren. Und falls du grünes Licht dafür hast, Schmerzmittel geben.


    Muffin, schön die Öhrchen wieder aufstellen :daumendrueck:

  • Moin!


    Muffin hat die Nacht überstanden und es gibt auch eine positive Nachricht. Den Karottenbrei mit Hanftopping hat er gefressen. Die Menge war jetzt nicht riesig, aber ok. Bin zufrieden. Mir reicht das, so muss ich ihn nicht durch Zwangsernährung stressen. In der Nacht hab ich kontrolliert, da war schon was weg und heute morgen auch noch mal etwas. Er war also mindestens 2x am Napf. Der steht in der Bude, direkt am Eingang. Hab ihm heute schon frischen Brei gegeben. Draußen hat er noch Körnerbrei und Frischfutter stehen, wurde nicht angerührt. Ich denke, er war nicht draußen.


    Wegen gestern hab ich auch noch mal überlegt. So aussichtslos ist die Lage vielleicht doch nicht. Obwohl er Einschränkungen beim Laufen hatte, hat er nach dem Umsetzen einen Kontrollgang im Gehege gemacht, alle wichtigen Ecken gecheckt und auch geprüft, ob das Laufrad noch funktioniert (in der Nacht war er nicht drin), erst dann ist er im Haus verschwunden. Er lief auch durchs Sandbad (sein Gehege ist ja nicht senioren- oder behindertengerecht), ist dann aber auch mal hängengeblieben, umgefallen und zur Seite gerollt. Schaffte es aber auf die Pfoten und eierte weiter. Ich hoffe einfach, dass er von Tag zu Tag besser laufen kann.


    Plan für heute: ihn komplett in Ruhe lassen, eventuell auch morgen und am Wochenende mal schauen, ob er ein paar Schritte im Auslauf laufen mag. Auf festen Boden kommt er besser klar, das sah man schon in der Praxis,


    Und ich werde in der Klinik anrufen, wie wir jetzt mit Ivomec weiter machen, Ich mag ihm das in seinem Zustand ungern geben, andererseits machen die Milben dann irgendwann Party und er kann sich nicht mal kratzen.

    Liebe Grüße,
    Silke mit Gurke:hamsterdrehen: + Heli :hamstern: + Flocke :dsungi:+ Käpt'n Kresse :hamsterboxen:
    und Yoshi, Elmo, Mick, Radieschen, Harley, Yuki, Nele, Goofy, Chuc, Ida, Vincent, Piet, Wika, Hanni, Vanilla, Flauschi, Tino, Harry und jetzt auch Muffin tief <3


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    Einmal editiert, zuletzt von FrauHamster ()

  • Hallo Silke FrauHamster , ich hatte mal einen Zwerghamster mit extremen Juckreiz , alles wie Pilz , Milben und co war ausgeschlossen worden.

    Da haben wir ihm mit Fenistil tropfen geholfen , weiss aber nicht ob du das mit den anderen Medis geben kannst.

    Das löst natürlich auch nicht das Problem mit den Demodex , hilft Muffin aber vielleicht zur Ruhe zu kommen


    Das Ivomec haben meine immer in Abstand von einer Woche bekommen , meist waren es Teddys , beim TA , als Injektion , hat super geholfen. Irgendwann dann alle 2 Wochen und wieder später alle 4 Wochen so wie grad das Fellchen aussah .


    Heute gebe ich regelmäßig gem. Mariendistel , Bierhefe oder Sojaflocken (fein) und eine Prise gemahlene Haselnuss , mit im Joghurt , da ich keine Insekten, Mehlis mehr gebe.

    Der Joghurt wird von allen gerne genommen

    Pate von Sophie :love: und Mason :love:




    Liebe Grüße Anne und ihre Fellnasen :familie:

  • Bei den Fenistil-Tropfen würde ich allerdings zu bedenken geben, dass die selbst beim Menschen schon ziemlich arg müde machen. Damit ist das bisschen zurückgewonnene Aktivität ggf. schnell wieder weg.

  • Den Karottenbrei mit Hanftopping hat er gefressen. Die Menge war jetzt nicht riesig, aber ok. Bin zufrieden.

    Finde ich auch, ist ein guter Anfang. So bekommt der Körper ausreichend schnell verwertbare Energie, ohne unnötig belastet zu werden.


    Hanftopping sind gemahlene Hanfkörner aus dem Futter?

    Hanf gibt es im Handel inzwischen auch schalenlos zu erstehen. Da er in Zukunft wahrscheinlich auf Zermahlenes angewiesen sein wird, würde sich der Blick darauf lohnen.


    Zahnkürzungen kriegen die Ärzt:innen meist auch bei extremen Zappelkandidaten ohne Narkose hin.

    Das erstmalige schauen unter Narkose ist wichtig, um einen genauen Zahnstatus erheben zu können.

    Steht dieser fest (bröckeln die Zähne oder ist die Substanz fest; stehen sie schief oder sind sie gerade gewachsen zu lang; liegt Karies vor; ist etwas abgebrochen), reicht bei den Folgebehandlungen zum einfachen Kürzen der vordergründige Blick.

    Kontrollen unter Narkose werden dann nur noch nötig, wenn der Verdacht besteht, dass Probleme hinzugekommen sind.

    Vierwöchiger Abstand genügt bei den Kürzungen oftmals auch gar nicht, da die Zähne je nach dem, ob sie überhaupt noch genutzt werden, unglaublich schnell nachwachsen können.


    Ach mensch, der kleine Muffin.

    Aber Silke, Demodex und nun auch Zahnprobleme treten typischerweise oft dann auf, wenn der Körper wegen ganz anderer Baustellen im Dauerstress steht. Somit Daumen fest gedrückt, dass das Biopsieergebnis gut ausfällt.


    Ich meine auch, er sollte zeitnah wieder gespottet werden.

    Der Juckreiz ist allzu elend und sollte das Ivomec zu viel für sein Körperchen sein, bedeutet das im Umkehrschluss doch, dass er grundsätzlich schon ziemlich entkräftet ist. Da wäre das Narkosemittel nur das I-tüpfelchen gewesen.

    Das Mittel selbst wird ja auch direkt im Anschluss, also schon beim Aufwachen über die Lungen eliminiert.

    "Nur" im Stoffwechsel machen die metabolisierten (sogesehen unter der Nutzung entstandenen) Nebenstoffe bei gewissen organischen Grunderkrankungen (Vorschwächungen) weitere Schwierigkeiten.


    Ich würde mir auch keine Vorwürfe wegen des Spottens einen Tag vor Narkose machen.

    Demodexpatienten bekommen im weiteren Verlauf wirklich auffallend oft auch Zahnprobleme und werden dann zur Erstuntersuchung in Narkose gelegt. Dass man die Intervallbehandlung des Spott-on daran anpassen muss, wäre mir neu.

    Zumal diese Mittel Depotwirkung besitzen und somit nur allmählich abgebaut werden müssen.

    Besser ist natürlich immer, keine weiteren Medikamente mit am Start zu haben. Aber ich habe auch schon einen 2-jährigen Zwerg unter Stronghold und Metacam in Narkose gehabt und er war sofort wieder wach und soweit okay.


    Sogesehen würde ich dem kleinen Mann glaube ich seinen ganz normalen Intervall zukommen lassen und darüber hinaus unter möglichst viel Ruhe -- und Auslauf so wie er möchte -- gründlich verwöhnen.



    Gemüsebreie mit wertvollem Öl on the top, wie Hanf sind da genau richtig.


    Auch gemahlene Walnüsse in kleinen Mengen wären was.


    Körner bietest du ja wahrscheinlich trotzdem weiter an. Manchmal beginnen die Hamster wieder zu knabbern, und selbst wenn nicht genügend, ist es besser als nichts.

    Auch das Hamstern selbst bleibt für manche wichtig und sie bunkern weiter, auch wenn sie gar nicht mehr zubeißen können.

    Für andere wiederum erledigt sich die unbrauchbar gewordene Kost im Nu und wird nur noch mit Verachtung gestraft. Bleibt also abzuwarten.

    Wie man sieht, ist unter Umständen eine Narkose doch nicht so ohne und kann auch schief gehen. Meine bisherige Unbeschwertheit hab ich auf jeden Fall verloren.

    Das ging mir auch so, als ich mein erstes Fellchen unter einer OP verlor, die ausgedehnter ausfiel, als vorab vermutet wurde.

    Seitdem rutscht mir mein Herz jedes Mal noch tiefer in die Hose.

    Unter Kurznarkose rechnet man dreimal nicht damit. Da sind schon solche Komplikationen ein Schock.

    Fühl dich mal dolle gedrückt!


    Und für Muffin jetzt gute Besserung :daumendrueck: :herzhuepf:

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