Detailfragen zu Gehege und Dauerauslauf

  • Ich hatte ja unter Gute Haltung hier möglich? grundsätzlich über die Haltungsmöglichkeiten bei mir geschrieben. Nachdem das geklärt ist, plane ich weiter.


    Aktueller Ansatz

    • Der Platz soll sowohl für einen MiHa als auch für einen Zwerg nutzbar sein. Ich würde also alles auf MiHa-Größe ausrichten. Dann müsste es ja auch für einen Zwerg passen. (Die Fallhöhe würde ich eher an der Untergrenze ausrichten.)
    • Das Gehege soll 120x60x70cm (LxBxH) werden. Der Streuschutz soll 35cm hoch sein.
    • Um es gegen Durchnagen sicher zu machen und weil es mir auch optisch gut gefallen würde, hätte ich gerne ein Nagarium aus Glas.
    • Das Gehege soll auf einem 40cm hohen rollbaren Gestell in einem Dauerauslauf von 200x90cm stehen. Durch den erhöhten Stand wären die gesamten 1,8qm des Dauerauslaufes nutzbar. Durch die Rollen könnte ich das Gehege bei Bedarf innerhalb des Auslaufes verschieben.
    • Der Dauerauslauf soll mit Acrylglas und Holzposten 45cm hoch umrandet sein.
    • Gehege und Auslauf werden mit selbstgebauten Gitterdeckel oben geschlossen.
    • Ein zusätzlicher zeitweiliger Auslauf in einem anderen Zimmer wäre unter Aufsicht möglich.


    Offene Fragen

    • Ich habe ausgerechnet, dass bei dieser Größe das Nagarium bei 4mm Floatglas auf ca. 40kg Gewicht kommen dürfte. Da ist natürlich nur noch schwer zu transportieren. Wäre es auch möglich, so etwas zum Zusammenstecken selbst zu bauen (mit Alu-Profilleisten)?
    • Wenn ich es fertig kaufen würde, würde ich am liebsten bei Hein oder Klinkhammer bestellen. Aber liefern die überhaupt bis in den hohen Norden und gibt es damit Erfahrungen?
    • Wenn ich selbst bauen würde mit Profilen: Meines Wissens wäre Acrylglas (Plexiglas) deutlich leichter als Floatglas. Wäre es aber genauso geeignet wie Glas?
    • Die Verbindung zwischen Gehege und Dauerauslauf muss je nach Lösung viel höhe überwinden. Kann man ein Loch in den Boden oder unten in die Seite machen lassen und dort mit einer Röhre einen Gang im Streu anlegen? Wenn ja, dann würde man rund 35cm Höhenunterschied sparen gegenüber einem Ausstieg auf Schiebtürhöhe.
    • Von der Konstruktion her wäre mir optisch eine "Gangway" aus oben und an den Seiten Acrylglas und unten Holz mit Korkauflage am liebsten. Das würde nicht die Sicht verstellen. Durch Luflöcher wäre es vermutlich genug belüftet. Durch kleine Leisten am Ende könnte man es hoffentlich vor Benagen schützen. Oder muss es richtiges Glas sein? Oder ist beides aus irgend einem Grund nicht geeignet?
    • Alternativ wäre es natürlich sehr einfach, den Ausgang aus einem stabilen Papprohr zu bauen. Wäre das auch eine Option?
    • Das Ende des Ausstieges könnte im Dauerauslauf z.B. auf einem überdachten Streukistchen enden, wodurch auch ca. 15cm Höhe nicht überbrückt werden müssten. Oder ist das zuviel Klettern, wenn das Tier mal alt ist?


    Ich habe noch einige weitere Detailfragen, aber für die oben genannten würde ich als erstes Eure Hilfe brauchen. :girliewiegehtdas:

  • Silke Shinge hatte in ihrer "Mamemochi"-Hamstergeschichte am 17.7.2020 ein geniales, platzsparendes Treppenhaus. Wäre das auch was für dich?

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    Viele Grüße

    Susanne
    mit Timmy Würfel, Jaq Kiesel und mit Fussel, Coco, Radieschen, Om Nom und Agathe ganz tief im <3

  • Danke für das Video!


    Ich hatte mir vorgestellt, dass ein Hamster von eine langen, geraden Laufstrecke vielleicht mehr hat. Auch würde die "Gangway"-Lösung weniger Platz verstellen, zumindest optisch, wenn sie außer am Boden transparent wäre.


    Die Lösung mit dem Papprohr (ist doch Pappe?) wäre natürlich praktisch für den unteren Teil. Muss das Rohr dann innen ausgelegt werden mit Kork o.a., damit es nicht zu glatt ist?

  • Zumindest bei Hein weiß ich, dass sie auch in den Norden liefern.

    Sie fahren dann allerdings nicht für ein einzelnes Gehege so eine weite Strecke, sondern sammeln mehrere Bestellungen aus der gleichen Region und fahren dann einmal los um alles auszuliefern. Man muss da also zeitlich etwas Geduld haben.

    :kerze1: Für immer in meinem Herzen: Fine (Dsungarin), Sheela, Malya, Nalin, Yumi, Tuuli, Fiete und Poncho (Robos), Miss Sherlock und Käpt'n Migues (Hybriden)

  • Zu Frage 2:


    Ich habe vor längerer Zeit ein Glasgehege 130 x 65 x 65 bei Klinkhammer bestellt, aber selbst abgeholt. Diese Größe ging gerade so in mein Auto rein. Beim Einladen helfen die bei Klinkhammer super, sie haben eine besondere Trageoption. Du kannst auch liefern lassen, wird aber laut Herrn Klinkhammer fast doppelt so teuer... Wir haben die Abholung des Glasgeheges mit der Abholung von Timm verbunden, einmal Bad Orb - Bottrop, von da nach Wuppertal, dann nach Bad Orb zurück.

  • Muss das Rohr dann innen ausgelegt werden mit Kork o.a., damit es nicht zu glatt ist?

    Nicht zwingend. Es kommt wohl darauf an, ob du diese Röhre öfters austauschen möchtest und ob eine höhere Steigung vorhanden ist. Wir haben unsere Posterröhre irgendwann komplett mit Furnier überzogen, weil unsere damalige Zwergendame Toffifee permanent daran herum genagt hatte. Die Röhre hochzuflitzen, war erstmal kein Problem für sie. Auch auf dem viel glatteren Furnier nicht. Sie hatte unglaubliche Freude daran diese Röhre als Rutschbahn zu benutzen. Aber als sie krank wurde, kam sie leider nicht mehr gut da hoch. Wir haben dann zusätzlich kleine Furniersprossen aufgeklebt…


    Eine dünne Korkschicht wäre sicherlich gut, um die Haltbarkeit der Posterröhre zu verlängern. Die Reinigung macht es allerdings nicht einfacher. Wir überlegen aktuell für unsere Blini ein Treppenhaus zu bauen und die Röhre zu entsorgen, da diese in unserem Fall viel Platz weg nimmt.

    Gruß Jenny

  • Ich habe im Gehege von Agathe eine Pappröhre, mit der sie platzsparend "um die Ecke" eine Ebene hochkommen kann. Die habe ich mit einem dünnen Streifen Hanfmatte ausgelegt. Im Verschmutzungsfall kann man die rasch tauschen und der Hammi hat gut Grip. Bei Agathe hat sich sogar ergeben, dass sie mittendrin in einem geraden Stück öfter mal ein Päuschen einlegt und dort etwas knuspert.

    Das Stückchen Hanfmatte kann man einfach von oben reinstecken und mit einem Stäbchen in Position schieben. Ist keine Prokelarbeit wie mit dem Auslegen einer Korkschicht.

    Susanne
    mit Timmy Würfel, Jaq Kiesel und mit Fussel, Coco, Radieschen, Om Nom und Agathe ganz tief im <3

  • :winke: Die Pappröhre im Video ist nicht mit irgendwas ausgelegt. Die Hamster kommen da problemlos rauf und runter. Bei einer größeren Steigung hab ich aber auch schon mit der Bohrmaschine einen Streifen Löcher reingebohrt, so gab es mehr Grip.

    Viele Grüße,
    Silke mit Ginji und Ponjiro, und
    Cookie, Mame, Mochi, Tsubomi, Tanpopo, Puku, Puchi, Sumomo, Yamabuki, Kinako und Himawari bei den Sternen

  • Ich habe öfters mal längere Pappröhren einfach so im Gehege mit eigene Auslauf liegen , früher auch öfters mit im Streubereich eingebaut . Da haben besonders meine Zwerge auch sehr gerne sich ein Nest gebaut , natürlich viel Bettwäsche , mit großem Futterlager und die Pipiecke irgendwo daneben . Dann ist es schlecht zu reinigen . Dann muss man die Röhre auch schon mal entsorgen .


    Aber auch in einem Treppenhaus hat sich mal ein Goldhamstermännlein einen Wohn und Schlafplatz eingerichtet . Beim Auszug von Akiro musste das Treppenhaus mit entsorgt werden-


    Mein Treppenhaus jetzt hat vorne eine Plexiglascheibe , die ich hoch schieben kann , das ist echt toll zum sehen und zum reinigen

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    Juno hat kurze Zeit sich da auch mal geschlafen

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    Liebe Grüße Anne . ihre Fellnasen :familie:

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  • Danke für die weiteren Rückmeldungen!


    Dein Treppenhaus, Anne, ist anders konstruiert als das hier von Silke zu sehende. Kann man sagen, welche Konstruktion für die Hamster besser benutzbar ist?


    Ich will nicht unhöflich sein, aber da sind noch einige andere Fragen aus meinem ersten Beitrag hier offen. :whistling: Ich würde mich über Mithilfe auch dazu sehr freuen.

  • Mein Treppenhaus ist für die MH , Silkes für Zwerge


    Die anderen Fragen kann ich leider nicht beantworten , ich habe ganz viele Glasgehege bei den Ebay Kleinanzeigen oder auch schon mal privat von einigen hier aus dem Forum gekauft , oder Geschenk bekommen.

    Ganz viel baue ich mit dem was ich habe selber , manchmal nicht besonders schön , aber günstig , da bei mir immer recht viel wohnten oder noch wohnen und ich aufs Geld achten musste .


    Für mich muss das für einen Hamster groß genug ist sein , wichtig die Höhe vom Auslauf , das er/sie nicht ausbrechen kann .

    Dann verbessere oft das Gehege , wenn der Hamster dann eine Zeit bei mir lebt nach seinen Vorlieben .


    Sie sind alle so unterschiedlich , z.B.: der eine buddelt wie wild , er steckt noch nicht mal seine Nase ins Streu .


    Dann sagt man Mädels wären besonders aktiv , aber es gibt durchaus auch sehr temperamentvolle Männleins .


    Ein Hamstersicheres Gehege oder Auslauf ist für 30 Hamster wirklich sicher und der 31.te beweisst dir das Gegenteil , da macht Frau nur noch große Augen und ändert es wieder ab.


    In den 17 Jahren weiß ist eins das man nicht alles planen kann , das man sich Gedanken macht finde ich richtig gut , denn gerade die Hamster werden als Mitbewohner unterschätz . Es sind kleine Tiere , aber mit großem Anspruch.


    Vielleicht noch wichtig , man muss auch so planen das man immer gut an den Hamster dran kommen muss , da es manchmal nötig wird , sobald der Hamster krank wird.


    Über wie schwer , ein Gehege ist habe ich mir noch nie Gedanken gemacht , Glas bevorzuge ich weil es einfacher zu reinigen ist , man den Hamster besser sieht .


    Die Streukiste von MH-Mädel Rosita ist aus Bretter die auf dem Sperrmüll standen , Pappelsperrholz , weiss beschichtet 140x70x60 , einfach zusammen geschraubt . alles gut mit Essigwasser ausgewaschen , fertig


    Zwerg Thore wohnt in einem alten Bett 220x100 40 cm hoch , da habe ich einfach den Streubereich mit dünnen Bretter erhöht das ich höher einstreuen kann .

    Es muss für mich wie gesagt nicht schön sein , nur nützlich für den Hamster und da bin ich wirklich sehr erfinderich geworden in den 17 Jahren


    Aber ich wohne alleine , habe viel Platz und dann geht das halt auch viel einfacher .


    ich hoffe das du damit was anfangen kannst .

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  • Hahaha , ja , sein Bett steht neben meinen , nur ist seins 20 cm länger , wie gemein . Ich bin 170 cm groß Thore 8-10 cm Lach...

    P.S.: das alte Bett habe ich auch geschenk bekommen

    Dechawü : Susanne RaddiCo , Vor Ewigkeiten habe ich mal insgesamt 7 Zwerge von der HH-Nord übernommen , per MfG von Bückeburg nach Kaarst , da war ich auch schon das Schneewittchen

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  • Meines Wissens wäre Acrylglas (Plexiglas) deutlich leichter als Floatglas. Wäre es aber genauso geeignet wie Glas?

    Huhu -- Plexiglas wird mit der Zeit stumpf und ist anfälliger gegenüber Kratzern als Floatglas.

    Dafür springt Glas bei Gewalteinwirkung.


    Für mich war das Glasgewicht nie eine Frage, da es bei mir unverrückbar steht, wenn ich es einmal platziert habe.

    Bei mir stehen die Gehege stets am Boden, in Dauerausläufen, womit es für die Abgänge stets nur 35 cm zu überwinden gilt.

    Für mich bedeutet diese Handhabung das Optimum, da mir mehr Höhe zu friemelig ist.


    Ein Gewicht von 40 kg beim Transport finde ich auch moderat, da man diese Größe ohnehin nicht alleine tragen kann. Bleiben zu zweit also für jeden schlappe 20 kg :)

    Liebe Grüße

    Eva

  • Ja, 20kg kann ich normalerweise problemlos tragen. Bei einem relativ großen Teil aus Glas, das u.a. die Treppe hochgetragen werden muss, stelle ich mir das nicht so schön vor. Aber bei dem Gehege würde ich dann auch eher auf solide und bewährt, also Glas vom Fachmann, gehen.


    Für die Rampe nach unten werde ich es vermutlich mit Acryglas oben und an den Seiten und Boden aus Holz probieren. Bei unseren Meerschweinchen hatte ich anfangs nachts ein Gehege mit Acrylglas im Einsatz. Das sah nach 1 Jahr noch wie neu aus.


    Auch für den Dauerauslauf plane ich jetzt Acrylglas und Holzpfosten, wenn hier nicht noch Gegenargumente kommen.

  • Ja, 20kg kann ich normalerweise problemlos tragen. Bei einem relativ großen Teil aus Glas, das u.a. die Treppe hochgetragen werden muss, stelle ich mir das nicht so schön vor.

    mit dünnen Leder- oder Gummihandschuhen klappt das ganz gut, da man so rutschfest tragen kann, ohne das Gefühl in den Händen zu verlieren. Noch besser funktionieren natürlich die Trageringe der Profis.


    Mit der Rampe klappt es so bestimmt.


    Ich selbst hatte noch kein Acrylglasgehege, habe aber schon öfter mitbekommen. dass es mit den Jahren stumpf wird.

    Vielleicht auch durch den Einatz von Streu und Sand, eventuell vermeidbar, wenn man vor dem Scheibenputzen anhaftende Partikel absaugt!?

    Aber im Fall der Fälle könnte man auch mal eine Scheibe tauschen. Stören würde es ja hauptsächlich an der Frontscheibe.

    Liebe Grüße

    Eva

  • Gerne würde ich möglichst bald das Gehege bestellen und habe dazu noch die eine Frage offen:


    Wäre es sinnvoll, den Ausgang zum Dauerauslauf auf Bodenhöhe des Geheges vorzusehen? Dann würde man sich 30cm Höhenunterschied und eine entsprechend große Konstruktion vor dem Gehege ersparen. Den Zugang durch das Streu könnte man vielleicht mit einer Röhre mit einigen Ausgängen bauen. Sollte der Bewohner andere Vorstellungen haben, könnte er es ja im Streu umbauen.


    Oder ist das eine dumme Idee, weil dann das Streu zusammen mit dem Hamster nach draußen rutscht oder anderes?


    Würde das die Gehegewände instabil machen?

  • Unsere Gehege mit Dauerauslauf stehen alle auf dem Boden.

    Unsere Streukanten sind allerdings nur 20 cm.

    Wir haben das so gelöst...


    9.JPG


    17.JPG


    9.JPG


    Vielleicht hilft dir das ja weiter :)

    Liebe Grüße, Melle

  • So sieht der Ausstieg einfach und harmlos aus. Aber ich wollte den Platz unter dem Gehege auch nutzen und es daher auf ein Gestell tun innerhalb des Dauerauslaufes. Wenn ich dann noch dazu 30cm hohes Einstreu ermöglichen will, liegt die Oberkante des Streuschutzes bei 35cm. Dazu kommen unter dem Gehege noch 35cm bis zum Auslaufboden. Um 70cm zu überwinden, müsste ein Rampe, "Gangway" o.a. sehr lang sein.


    Natürlich könnte ich es unten auf einem Dach eines Streukistchens enden lassen und damit rund 12cm sparen. Aber 35cm oben zu sparen und die Tür nicht zusätzlich absichern zu müssen, fand ich eine attraktive Vorstellung. Nur warum ist dann noch kein anderer auf die Idee gekommen? Gibt es da einen Haken?

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