Beiträge von liloba

    Dann wurde ich zur Person Eva gefragt, ob sie mal einen Blog hatte zum Thema Diabetes und Zwerghamster. Sie wollte wohl nur wissen, wer das ist, ob das fundiertes Wissen ist. Verständlich!

    huhu, einen Blog habe ich nicht geführt, aber jahrelang im "Großen Hamsterforum" darüber referiert, bis ich hierhin gewechselt bin.


    Wen das Kipi-Konzept interessiert, dem empfehle ich das Buch, denn all die vielen Fragen über Jahre hinweg in Wiederholungsschleifen neu einzutippen, ist auf Dauer einfach nicht machbar.

    Ich empfehle das E-book, weil es bei gleichem Inhalt preiswerter angeboten werden kann.


    Zum Bockhornklee: Du kannst ihn natürlich auch weglassen. Die Futterkrämerei z.B. schickt dir auf Anfrage die Fertigmischungund auf Wunsch den Samen dann lose mit.


    Dass die Samen den Blutzucker absenken, wird aus mangelnder Sachkenntnis immer wieder angenommen, ist aber falsch.


    Ich habe dem Bockshornklee seiner Wichtigkeit nach ein ganzes Kapitel gewidmet, mit falschen Schlussfolgerungen aufgeräumt und seine Vorzüge beschrieben.

    Solange ein Hamster jedoch nicht diabetisch ist, ist die Fütterung zwar förderlich, aber kein Muss.


    Viel Freude an deinem kleinen Neuzugang :wolkesieben: <3

    Huhu Silke,


    ja tatsächlich ist der neueste Stand hier weiterhin der, den das Ergebnis der Praxis Fell und Federn geliefert hat, wie unter #1 beschrieben.

    Dort standen ja nach Nises Anfrage eigene Materialien aus der Vogelversorgung für zerglein Liana zur Verfügung, ganz ähnlich derer, die Claudia zweckentfremdet aus dem Baumarkt besorgt und unter #14 vorgestellt hat.


    Die Absprache mit unserer Praxis Wiegand/Koch lautet: Größenauswahl mitbringen, sie legen das dann unter Narkose noch an.

    Bisher kam es aber weder bei meinen noch bei Claudias Max&Moritz Hamstern dazu.


    Ich werde jedenfalls keine OP mehr ohne diesen Schutz angehen.

    Bei Liana hatte es ja auch super funktioniert.


    Auch meine gelbe Halskrause, die Jacky bei ihrer Katze treffend als Donuts bezeichnet, konnte ich mangels Gelegenheit noch nicht ausprobieren. Hatte sie aber mal als Trockenübung getestet und fand sie für Zwerge ungeignet. Miha-Mädchen Carry passte sie gut und meiner Einschätzung nach hätte sie nicht an eine Bauchwunde gelangen können. Aber der unter # aufgeführten Gegenargumente halber (vor allem wegen der Gefahr der Verhedderung) würde ich lieber zu den zweckentfremdeten Rohrisolierungen greifen.




    Weiter gute besserung für Minze :daumendrueck: <3

    Ja, ich fürchte auch, das ist so.


    Vor Jahren kursierten auch Mittel aus der Homöopathie zur eindämmung von Tumoren. Keines davon hat sich allerdings tatsächlich bewährt.


    Armer kleiner Churro -- ist das Ding nun nochmals so rasant nachgewachsen wie befürchtet?

    Ich glaube, das muss man auseinander halten:

    Bambusgeschirr wird mit Kunststoff vermischt, ein Gemisch aus Melamin und Formaldehyd, um es wasserdicht zu machen. Beides löst sich giftig bei Temperaturen über 70 Grad. Und natürlich beim Annagen.


    Holzbretter und Schüsseln z.B. sind laut Stiftung Warentest davon nicht betroffen.


    Sperrholzbretter aus diversen Hölzern sind übrigens leider auch nicht komplett unbedenklich, ihrer verbindenden Leimung wegen.


    Aber ja, man sollte besser wohl erst einmal mehr Infos sammeln.

    Hallo Marie,


    auch andere Hölzer bestehen aus Leimholz, das dürfte also wahrscheinlich kein Problem sein.

    Ob beim Annagen aber Splitter anfallen, kann ich auch nicht sagen.

    Bambuswurzeln kann man einsetzen, da passiert nichts – aber das ist ja nochmal was anderes.

    Och, hallo du, hier hat ja noch niemand geantwortet.

    Bist du inzwischen schon schlauer?

    Es kann alles mögliche sein, nur von Fotos her immer schlecht zu sagen.


    Alles Gute für Tapuja <3

    Hallo Kathrin,


    Wiegand / Koch aufzusuchen ist eine hervorragende Idee.

    Dort wirst du gut beraten -- und ich kann mir nicht vorstellen, dass du dort die Praxis ohne Schmerzmittel (zumindest die die Reserve) verlassen hättest.


    Dem kleinen Peanut fest die Daumen gedrückt :daumendrueck: <3

    Ja, 20kg kann ich normalerweise problemlos tragen. Bei einem relativ großen Teil aus Glas, das u.a. die Treppe hochgetragen werden muss, stelle ich mir das nicht so schön vor.

    mit dünnen Leder- oder Gummihandschuhen klappt das ganz gut, da man so rutschfest tragen kann, ohne das Gefühl in den Händen zu verlieren. Noch besser funktionieren natürlich die Trageringe der Profis.


    Mit der Rampe klappt es so bestimmt.


    Ich selbst hatte noch kein Acrylglasgehege, habe aber schon öfter mitbekommen. dass es mit den Jahren stumpf wird.

    Vielleicht auch durch den Einatz von Streu und Sand, eventuell vermeidbar, wenn man vor dem Scheibenputzen anhaftende Partikel absaugt!?

    Aber im Fall der Fälle könnte man auch mal eine Scheibe tauschen. Stören würde es ja hauptsächlich an der Frontscheibe.

    Meines Wissens wäre Acrylglas (Plexiglas) deutlich leichter als Floatglas. Wäre es aber genauso geeignet wie Glas?

    Huhu -- Plexiglas wird mit der Zeit stumpf und ist anfälliger gegenüber Kratzern als Floatglas.

    Dafür springt Glas bei Gewalteinwirkung.


    Für mich war das Glasgewicht nie eine Frage, da es bei mir unverrückbar steht, wenn ich es einmal platziert habe.

    Bei mir stehen die Gehege stets am Boden, in Dauerausläufen, womit es für die Abgänge stets nur 35 cm zu überwinden gilt.

    Für mich bedeutet diese Handhabung das Optimum, da mir mehr Höhe zu friemelig ist.


    Ein Gewicht von 40 kg beim Transport finde ich auch moderat, da man diese Größe ohnehin nicht alleine tragen kann. Bleiben zu zweit also für jeden schlappe 20 kg :)

    Kann ich die Kanten hier mit Kantenumleimer bekleben? Oder besser Alu-U-Profile drüberstecken? Ich habe gelesen dass in einigen Gehegen Kantenumleimer verwendet wurden, aber ich bin mir nicht sicher an welchen Stellen man den verwenden kann.

    Ich würde Alu-Profile vorziehen. Auch diese können angenagt werden, aber nicht ganz so leicht wie Kantenumleimer.


    Expositharz würde ich glaub ich nicht einsetzen. Zwar mag es nach der Trocknung ungiftig sein, allerdings nagen Reptilien auch nicht.

    Sollte das Material abgenagt in die Backentaschen geraten, bin ich mir nicht sicher, ob es nicht noch immer wie Harz reagiert , und somit verklebt.

    Auch könnten in den Magen geratene, gelöste Teile eventuell wieder giftig reagieren. Keine Ahnung, ob es da genaue Kenntnisse gibt, aber mir wäre das zu heikel :whistling:


    Wenn man tiefe Einstreubereiche schafft, kommen so leicht keine ganzen Pfützen ans Holz. Ein bisschen Feuchtigkeit weist Spielzeuglack schon gut ab.

    Ich denke aber, wenn man Gehege für die Ewigkeit schaffen will, greift man besser zu Glas.

    Das sind gute Nachrichten :top:


    Wie hier auch schon erwähnt: Für viele Zwerghamster ist das eine ganz normale und gesunde Entwicklung.

    Dennoch kann in Einzelfällen natürlich eine Erkrankung dahinterstecken.

    Mit der Zeit entwickelt man ein Gefühl dafür, ob etwas im Busch ist. Aber auch dies kann einen natürlich auch mal trügen.

    Eine medizinische Abklärung bringt Sicherheit :)

    Hallo und ja, mit Ponal und Holzdübeln lässt sich so etwas verschließen.

    Das Holz selbst sollte mit Spielzeuglack versiegelt werden.

    Prinzipiell muss einem klar sein: Extreme Nässe durch eine Urinecke greift das Holz dennoch an.

    Und Holz verleitet Hamster dazu, sich durchzunagen.

    Durch unsere Meerschweinchen habe ich mich recht viel mit dem Thema Vitamin D beschäftigt. Bei Hamstern vermute ich, dass die nächtliche Futtersuche bedeutet, dass sie in der Natur kein Vitamin D über die Haut bilden durch Sonneneinstrahlung. Ein Einsatz von UV-B-Lampen würde daher m.E. unnatürlicher als nötig sein.

    Dämmerungs- und nachtaktive Tiere sind gar nicht auf Sonneneinstrahlung angewiesen. Sie bilden das Vitamin mithilfe von Mikroorganimen in ihrem Darm.


    Einen Mangel an Vitamin D habe ich bisher an Hamstern auch nie vermuten müssen. Toi, toi, toi :rolleyes:
    Nur ein bisschen Mehr davon, und somit von außen angereicht, scheint bei Diabetes sinnvoll.

    Auch im Alter oder als Genesungshilfe und zur Rekonvaleszens ist ein wenig Substitution sicherlich wohltuend, im Sinne von stärkend, um aufgenommenes Calcium noch ausreichend in die Knochen zu transportieren, z.B..


    Von Avocados ggf. abgesehen scheint m.W. in pflanzlicher Nahrung nicht viel Vitamin D bzw. Vorstufe zu enthalten zu sein ...

    In Pflanzen steckt es ansonsten tatsächlich nicht. Allerdings spielen Mikroorganismen zur Bildung eine große Rolle

    (siehe weiter unten).


    ... Es muss also entweder aus tierischer Nahrung kommen, auf die ich gerne möglichst verzichten würde, oder vom Hamster ohne Sonnenlicht bzw. UV-B-Strahlung vom Körper gebildet werden können.

    Dieser Gedankengang, der auf Ernährungsseiten auch stets so vermittelt wird, lässt eine wichtige Info verzerrt im Raume stehen:

    Wir nehmen Vitamin D (ich nenne es der Einfachheit einfach so, ohne weiter auf die Vorstufen einzugehen) über tierische Nahrung auf, das im Fleisch der Tiere enthalten ist. Aber wie kommt es dort hinein, wenn man dazu auf Fleischkost angewiesen wäre? Welcher Abnehmer in der Kette ginge am Ende leer aus?

    Die Antwort ist: Jedes Lebewesen dient via seines Fleisches als Vitamin-D-Spender (auch Menschen), weil sie es sich höchstselbst zufügen, vorausgesetzt, ihr Darm arbeitet intakt.


    Und tatsächlich konnte ich auch bei rein pflanzlich ernährten Hamstern noch keine diesbezügliche Mangelerscheinung erkennen.

    Sie würden ja einen stark geschwächten Eindruck machen. Das Gegenteil aber ist der Fall.


    Vitamin-D -Substitution über fleichhaltige Ernährung stammt aus der Werbeecke der Fleischindustrie und deren Lobby.

    Vitamin-D ist ein Vitamin, dass alle Lebewesen körpereigen bilden. Die einen mithilfe von Sonnenlicht, viele andere über bakterielle Mikroorganimen. Das gilt auch für Menschen.


    Dazu passt die Beobachtung, dass Tiere in Heimtierhaltung ernährungstechnisch erkranken, wenn sie durch übertriebene Hygiene keine Gelegenheit bekommen, Teile ihrer Verdauung, also ein paar Tage lang abgelagerte Köttelchen, erneut zu verzehren. Sie benötigen die eigens zugefügten Mikroorganismen, um sie im erneuten Durchgang zur Bildung von Vitamin D zu verwenden, da sie an im Erdreich angesiedelte Bakterien so nicht herankommen, die sie in der Natur über Wurzelkost aufnehmen würden.

    Daher finde ich die Frage nach dem Vitamin D-Gehalt der Avocados so wichtig - ganz unabhängig davon, dass diese Frucht auch andere gute und wichtige Bestandteile hat. Es ist schon traurig, dass wir als Verbraucher bzw. Tierhalter immer wieder mit an sich einfach zu klärenden Fehlern zu kämpfen haben. Darauf gehst Du ja auch in Deinem Buch ein.

    Ja, man tastet sich halblind weiter und manches unterliegt dabei sicher einer Fehlinterpretation. Wenn das Endergebnis aber stimmt, ist das im Sinne der Tiere halb so wild. Dennoch könnte ich manchmal platzen vor Neugier, wie die entsprechenden Parameter dazu wohl aussähen :search:  :rolleyes:


    Ich freu mich, dass du so interessiert liest :thumpbsup: