Beiträge von Nighthawk

    Das Allspan Classic ist schon gut. Es gibt aber auch noch weitere Pferdeeinstreu-Sorten, die ähnlich gut sind.

    Das Birkenstreu ist im Vergleich dazu recht teuer - du zahlst für ca 11 Kilo (144 Liter) 37 Euro.

    Bei dem Allspan zahlst du für einen Ballen mit 24 Kilo (500 Liter) gerade mal 15 Euro.


    Um zu berechnen, wie viel Streu du brauchst, nimmst du Länge mal Breite des Geheges, multiplizierst das mit der Einstreuhöhe und zu guter Letzt noch mal 2 bzw. mal 2,5 für das Festdrücken. Wenn du die Maße, mit denen du rechnest, gleich in Dezimeter nimmst, bekommst du automatisch Liter heraus.

    Wenn man bei deinem Gehege mal von einer Einstreuhöhe von 25 cm ausginge, kommt Folgendes heraus:

    12 (Länge) mal 5 (Breite) mal 2,5 (Einstreuhöhe) mal 2 = 300 Liter


    Drückst du richtig schön fest, kann das auch mehr werden:

    12 mal 5 mal 2,5 mal 2,5 = 375 Liter

    Zumindest bei Hein weiß ich, dass sie auch in den Norden liefern.

    Sie fahren dann allerdings nicht für ein einzelnes Gehege so eine weite Strecke, sondern sammeln mehrere Bestellungen aus der gleichen Region und fahren dann einmal los um alles auszuliefern. Man muss da also zeitlich etwas Geduld haben.

    Die Begründung steht eigentlich überall dabei: es geht darum unerwünschte Krabbelviecher im Futter oder an der Einrichtung abzutöten, bevor man das im Gehege und später dann evtl in der gesamten Wohnung hat. Dass du bisher immer Glück hattest, ist prima, aber viele Hamsterhalter haben leider da negative Erfahrungen gemacht.

    Den bisher einzigen Rattenmilbenbefall, den ich hier hatte, hab ich mir übrigens durch eine vorher nicht ausgebackene Kapokschote eingefangen. Seitdem bin ich echt vorsichtig geworden.

    Ich würde komplett auf Gitter verzichten im Auslauf. Nimm lieber Pappelsperrholzplatten, beschichtete Möbelbauplatten oder gleich Plexiglas. Belüftung ist beim Auslauf ja kein Problem. Der ist doch eh oben offen.


    Ob man so ein Gehege noch pflegen kann, hängt davon ab, wie groß du bist.

    Das würde ich einfach mal testen, indem du dir einen Besenstiel in Höhe der unteren Schiebetürenkante hinlegst und dahinter dann 80 cm Tiefe plus die Streutiefe markierst - und dann ausprobieren, ob du dort noch ranreichen kannst, wenn du dich über den Besenstiel beugst.

    solymar81

    Der Freddie war echt eine unheimlich süße Charakternase.

    Wir hatten ja drüber gesprochen, als du ihn abgeholt hattest, dass er aus einem Kinderzimmer stammte. Vermutlich hat das Kind ihn dann ohne Rücksicht auf seine Schlafenszeiten geweckt und aus dem Käfig genommen zum Spielen. Er war immerhin so lieb und hat zwar geschimpft wie ein Rohrspatz aber nie gebissen.

    Nach einer Weile bei dir hat er gelernt, dass er in Ruhe gelassen wird, und hat Vertrauen zu dir gefasst. Ich freu mich sehr, dass er so ein schönes Heim bei dir gefunden und sich so wohl gefühlt hat, dass er gar nicht mehr schimpfen musste.

    Aber lustig war es schon mit seinem Gezirpe.

    Ich hatte hier mal den kleinen Pflegi Freddie (der in seinem späteren Zuhause dann Max hieß).

    Der hat immer mit lautstarkem Zirpen seinen Unmut kund getan. Wenn ich im Gehege irgendwas gekruschelt habe mit der Hand, saß er in einem Versteck, hat mich beobachtet und in einer Tour schimpfend gezirpt. Leider habe ich es nicht aufgenommen.

    Aber die Adoptantin hat erzählt, dass er auf der Autofahrt von mir in sein neues Zuhause in der Transportbox auch pausenlos geschimpft hat. Sie und ihr NG konnten sich vor Lachen kaum aufs Autofahren konzentrieren.

    Wo würdest du den Abstrich nehmen wollen?


    Ich glaube, das wurde im Rachen genommen so wie der Abstrich für die Corona-Tests manchmal. Ich kanns dir aber nicht sicher sagen, weil Fiete damals im Herbst 2020 krank war, wo wegen Corona noch höchste Alarmstufe war. Musste den Hamster in der TB an der Tür abgeben und durfte beim TA nicht mit in die Praxis. Ich habs also nicht gesehen. Sekret oder Ausfluss an der Nase hatte Fiete aber auch keines.

    Huhu Silke,

    ja, die Mädels markieren auch. Sie haben eine Duftdrüse am Bauch genau wie die Jungs. Was du da beobachtet hast mit dem Hintern übern Boden reiben, wird Markieren gewesen sein.

    Jedi-Meisterin Fine hier hat im Auslauf immer begeistert meine Füße markiert, wenn ich im Auslauf stand. Und Robo-Mama Beeke damals hat mich durch Markieren meiner Handfläche wohl in die Familie aufgenommen. Seitdem bin ich Adoptiv-Robo.


    LG an deine süße Flauschebande

    Anja

    Das ist ein schöner großer Bereich, aber der Grundgedanke ist unpassend.

    Hamster brauchen nicht einen abgetrennten kleinen Bereich zum Graben, sondern das komplette Gehege sollte durchgehend hoch eingestreut sein. Dinge wie Sandbad und Laufrad kann man auf Ebenen über der Streu stellen.

    Hamster wollen sinnvolle Gänge von A nach B buddeln und nicht einfach nur mal so zum Spaß ein Loch in einem abgetrennten Bereich. Ändere das Konzept vom Gehege dahingehend ab. So wie jetzt wird dein Hamster nicht zufrieden sein (und möglicherweise den Buddelbereich auch kaum nutzen, wenn er erstmal kapiert hat, dass er von dort aus nicht weitergraben kann).


    Was die anderen Fragen angeht - wenn der Hamster sich zum Schlafen in hoher Streu vergraben kann, werden ihn normale Alltagsgeräusche nicht stören, solange es nicht zu laut wird. Ob man in dem Raum schlafen kann, kommt auf den Hamster an (manche Exemplare machen Nachts echt viel Krach) und auf den Mensch, der dort übernachtet. Leute mit leichtem Schlaf können vermutlich kein Auge zubekommen. Andere finden das vielleicht schön, sich in den Schlaf knuspern zu lassen.

    Ich finde, bei Robos kann man es sehr deutlich riechen. Wenn die Männlein über 4 Monate alt sind, ist der Geruch voll ausgeprägt.

    Ich habe bei neuen Pflegis immer vor der "Unterbodeninspektion" eine "Nasenprobe" gemacht bei der Geschlechtsbestimmung und liege in der Trefferquote dort mittlerweile bei fast 100 %.

    Hallo Elmo,

    nachdem ich hier einmal Milben im Haus hatte (übrigens eingeschleppt über eine befallene Kapokschote) und mehrere Tage für die Bekämpfung gebraucht habe, kommt hier kein Hamster mehr ungespottet ins Haus.

    Einzige Ausnahme: er kommt von einer Pflegestellenkollegin, die ihn vorher schon gespottet und in Quarantäne sitzen hatte.

    Es gibt auch Milben, die nicht krabbeln sondern in/auf dem Hamster leben wie z.B. Demodex und Sarcoptes. Nur weil man nichts krabbeln sieht, heißt das nicht, dass es keine Milben sein könnten. Allerdings sind Demodex-Milben nicht so kritisch wie Saugmilben, weil sie sich nicht von einem Hamster zum anderen bzw. vom Hamster auf den Menschen verbreiten.

    Demodex-Milben sind wirtstreu. Es gibt sie auf allen Säugetierarten. Selbst wir Menschen haben unsere eigene kleine Demodex-Sippe bei uns. Sie sind von Geburt an da und nur dann ein Problem, wenn das Immunsystem des Wirts sie nicht mehr in Schach halten kann, was oft bei Vorhandensein einer anderen Krankheit passieren kann. Daher ist es - so mein TA - immer wichtig, bei einem Überhand-nehmen von Demodex nach der Primärerkrankung zu suchen und diese zu beheben.

    Milben sehen aus wie laufende Sandkörner. Auf weißem Zewa sind sie gut zu erkennen. Fotos hab ich aber leider keine.


    Das Stronghold belastet die Leber in der Tat. Darum sollte man sich auch nur die Dosis, die man braucht, in eine separate Spritze aufziehen und geben, damit man nicht versehentlich überdosiert.