Beiträge von FrauHamster

    Moin,

    Schmerzmittel ist doch das Beste, was Du da tun kannst! Solche kleinen Unfälle passieren, hatte ich hier auch schon.

    Beim Tierarzt kannst Du abklären lassen, ob das Bein gebrochen ist oder so.

    Wenn nicht, dann reichen ein paar Tage mit Schmerzmittel und sie laufen wieder.


    Gute Besserung!

    Das Regenbogenland hat einen Bewohner mehr - Muffin! :rbb:


    :trauer6: :kerze: :trauer6:


    Ich habe vorhin einen Anruf bekommen, das Ergebnis der Biopsie ist da. Leider gab es keine guten Nachrichten und Hoffnung für Muffin. Er hatte ein bösartiges Lymphom. Die Lage war aussichtslos.

    Deswegen habe ich beschlossen, nicht bis morgen zu warten, sondern wir sind losgefahren um ihn noch heute zu erlösen. Er machte auch keinen guten Eindruck mehr. Ohren angelegt, Augen zu und Gegenwehr war beim Umsetzen kaum vorhanden. Es ging ihm sichtlich schlecht. Die paar Stunden bis morgen früh hätten ihm auch nichts mehr gebracht.


    Gruselig ist eine Tatsache: Muffin bewohnte das Gehege von Flauschi. Auch Flauschi starb im gleichen Alter an der gleichen Krankheit. Vom Charakter her waren sich die beiden auch noch total ähnlich, wie Zwillingsbrüder.


    Vermutlich war auch das Lymphom der Grund, weshalb Muffin die Narkose nicht mehr gut verkraftet hat. Ich denke, Ivomec können wir als Übeltäter ausschließen.


    Nun hat er es hinter sich, nach 7,5 schönen Monaten bei uns.


    :trauer2:


    Mach's gut, mein Schatz! :weinen:   :traurigwink:

    Ich habe vor ein paar Stunden noch mit Muffins Ärztin in der Tierklinik telefoniert (sie behandelt ihn seit August gegen Demodex und war die letzten Tage leider nicht da).


    Sie schaut ihn sich morgen noch einmal an. Ihrer Meinung nach müsste es ihm schon deutlich besser gehen. Wir entscheiden dann gemeinsam, was wir weiter machen.

    Vielen Dank Eva, liloba, "Schock" ist genau das richtige Wort.


    Muffin hat nach wie vor das übliche Hamsterfutter im Gehege. "Hanftopping" - das waren ein paar bereits geschälte Hanfsamen, die ich extra gekauft habe. Stammen noch von Tino. Gemahlene Walnüsse hab ich auch. Kriegt er mit neuem Brei heut Abend.

    Den Brei von heute morgen hat er nicht großartig angerührt, aber 2 kleine Happen waren es wohl.

    Moin!


    Muffin hat die Nacht überstanden und es gibt auch eine positive Nachricht. Den Karottenbrei mit Hanftopping hat er gefressen. Die Menge war jetzt nicht riesig, aber ok. Bin zufrieden. Mir reicht das, so muss ich ihn nicht durch Zwangsernährung stressen. In der Nacht hab ich kontrolliert, da war schon was weg und heute morgen auch noch mal etwas. Er war also mindestens 2x am Napf. Der steht in der Bude, direkt am Eingang. Hab ihm heute schon frischen Brei gegeben. Draußen hat er noch Körnerbrei und Frischfutter stehen, wurde nicht angerührt. Ich denke, er war nicht draußen.


    Wegen gestern hab ich auch noch mal überlegt. So aussichtslos ist die Lage vielleicht doch nicht. Obwohl er Einschränkungen beim Laufen hatte, hat er nach dem Umsetzen einen Kontrollgang im Gehege gemacht, alle wichtigen Ecken gecheckt und auch geprüft, ob das Laufrad noch funktioniert (in der Nacht war er nicht drin), erst dann ist er im Haus verschwunden. Er lief auch durchs Sandbad (sein Gehege ist ja nicht senioren- oder behindertengerecht), ist dann aber auch mal hängengeblieben, umgefallen und zur Seite gerollt. Schaffte es aber auf die Pfoten und eierte weiter. Ich hoffe einfach, dass er von Tag zu Tag besser laufen kann.


    Plan für heute: ihn komplett in Ruhe lassen, eventuell auch morgen und am Wochenende mal schauen, ob er ein paar Schritte im Auslauf laufen mag. Auf festen Boden kommt er besser klar, das sah man schon in der Praxis,


    Und ich werde in der Klinik anrufen, wie wir jetzt mit Ivomec weiter machen, Ich mag ihm das in seinem Zustand ungern geben, andererseits machen die Milben dann irgendwann Party und er kann sich nicht mal kratzen.

    So, ich habe den Kandidaten wieder zu Hause. Die Ärztin war zufrieden mit ihm und in der Box war er auch munter, weil er schon wieder geweckt wurde (ließ sich leider nicht vermeiden, vom Geruckel auf dem Nachhauseweg wurde er wach). Nun lasse ich ihn in der Box ausschlafen und setze ihn um.

    Er hat auch schon selber wieder gefressen, wurde mir berichtet. :thumpbsup:


    Mit der Narkose sehe ich es so wie Du, liloba. Ich werde auch weiterhin davon Gebrauch machen. Es ist eine wichtige Methode, die bei Hamstern machbar ist. Da verzichte ich nicht drauf.


    Mit Muffin müssen wir uns was überlegen. Da sind einmal die Zähne, eventuell müssen die noch einmal gekürzt werden. Das ist ohne Narkose wohl nicht machbar. Ich habe noch etwas Löwenzahnwurzel da und hoffe, dass wir damit die Zähne auf angemessener Länge halten können. Sonst müssten wir tatsächlich eine erneute Narkose riskieren, wenn die Alternative ist, dass Muffin verhungert, weil er nicht fressen kann. Ich würde dann auf jeden Fall größtmöglichen Abstand zu Ivomec halten und die Narkosedauer ist auch kürzer, denn Röntgen und Biopsie wären nicht dabei. Mal sehen, vielleicht muss es ja nicht sein. In 4 Wochen wollen wir das mal kontrollieren lassen.


    Die Umfangsvermehrung werde ich nicht operieren lassen, das würde mit Sicherheit schief gehen. Mit etwas Glück ist es auch kein bösartiger Tumor, sondern was gutartiges. Auf dem Röntgenbild sah man gut, dass es quasi nur unter der Haut war. Eine Biopsie wurde gemacht, das Ergebnis steht noch aus. Soll Anfang nächster Woche kommen.


    Vielen lieben Dank noch einmal an alle, die mir geantwortet haben! <3

    liloba

    Vielen lieben Dank für Deinen sehr wertvollen Hinweis und die Daumendrücker! :thumbup:

    Ich habe mir das ausgedruckt und werde das mitnehmen und vor Ort besprechen. Ich soll ihn ja heute abholen. Immerhin meinen sie, dass ich ihn mitnehmen kann. Ich bin nicht ganz optimistisch, ehrlich gesagt.


    Aber Hirnödem ... puh, das muss ich verdauen. Das ist ja wirklich übel. Da wäre es mir wirklich lieber, sie wachen einfach nicht mehr auf.

    Sollte Muffin schwer beeinträchtigt sein, werde ich ihn gehen lassen, gerade auch mit dem Tumor.


    Wie man sieht, ist unter Umständen eine Narkose doch nicht so ohne und kann auch schief gehen. Meine bisherige Unbeschwertheit hab ich auf jeden Fall verloren.

    Vielen Dank Ihr Lieben, auch für Daumendrücker!


    Ajdika


    Atmung und Kreislauf scheinen nicht das Problem zu sein, eher wird er im Kopf nicht klar, so dass er wackelig drauf ist. Wie ein Rausch, der nicht aufhört. Ansprechbar war bzw. ist er schon. Sein Protestgemecker war zwar kläglich, aber hörbar. Frau Dr. hat auf dem Tisch ein paar Tests mit ihm gemacht, konnte er zwar laufen, aber schwankend.

    Und er drückt die Spritze weg, beim Päppeln, davon hält er nix.

    Rotlicht hat er bekommen.


    Vermutlich kann man wohl nur abwarten, bis die Narkose verstoffwechselt wurde. Aber ich bin da kein Experte.

    Moin, Ihr Lieben,


    ich hoffe, jemand hat eine Idee, was ich tun könnte. Meine bisher recht entspannte Haltung zur Gasnarkose hat einen Dämpfer bekommen. :scared:


    Klein Muffin musste gestern zum Tierarzt, er hatte abgenommen und auch Futter liegen gelassen. Das war schon die richtige Entscheidung. Für die Untersuchung gab es wie häufig eine Narkose, damit er gründlich untersucht und auch eine Röntgenaufnahme gemacht werden konnte.

    Zwei Sachen wurden gefunden: Zähne zu lang, er konnte nicht mehr vernünftig fressen. Zum Glück früh gemerkt, der Gewichtsverlust war nicht so hoch, aber deutlich. Wurden also gekürzt. Und: er hat einen Tumor am Hals, recht flach aber groß. Bisher gut abgegrenzt, vermutlich nicht in die Tiefe gewachsen, aber leider stark durchblutet, was immer heikel ist für eine OP. Soweit die Befunde.


    Leider hat Muffin erhebliche Probleme, wieder wach zu werden und fit zu werden. Ich war schon wieder zu Hause, da war Muffin noch sowas von wackelig und konnte nicht wirklich laufen, Augen auch nicht richtig auf. Hab gleich wieder kehrt gemacht und bin zurück. Sah mir fast wie ein Schlaganfall aus. Die Nacht hat er in der Klinik verbracht. Hab mehrfach telefoniert. Es geht ihm besser, in kleinen Schritten. Aber immerhin. Wird gepäppelt und kriegt Infusionen. So fit wie vorher ist er noch nicht.

    Ich muss dazu sagen, dass Muffin am Abend vorher mit Ivomec gespottet wurde, da er Demodikose hat. Ich habe mir nix bei gedacht ... ;(

    Die Kombi von Ivomec und Narkose war wohl zu viel.


    Nun bin ich aber froh, dass er überhaupt noch da ist. Die Frage ist nun, was kann ich tun, damit Muffin wieder auf die Pfötchen kommt? Ivomec kriegt er erst einmal nicht. Mit Metacam muss ich mich wohl auch zurückhalten. Ich hoffe, der Tumor macht noch keine Schmerzen, er war bis Montag Abend im Prinzip auch gut drauf.

    Hat jemand ne Idee? Mariendiestelsamen fallen mir ein, aber sonst ... ?(

    Ich hoffe, ich muss nicht mit Langzeitproblemen rechnen.

    Hast Du das ganze Gehege abgesucht?

    Meine hat ihre Toilette unterirdisch und buddelt ab und zu mal benutztes Streu nach oben, das ist trocken, riecht aber beim Check.

    Blasenprobleme kommen bei Hamstern schon häufiger mal vor (hatte selbst schon 2x Blasensteine).

    Sonst würde ich ggf. tatsächlich zum Tierarzt gehen, wenn es keine andere Erklärung gibt.

    Macht meiner Meinung nach aber nur Sinn, wenn der Tierarzt Röntgen oder Ultraschall mit leichter Narkose machen kann.

    Andererseits, wenn sie es schon so lange hat, müsste sie eigentlich auch Beschwerden haben....