Beiträge von Hamsterliebe

    Ergänzend möchte ich sagen: Wir haben ein Glasgehege mit 120x60x60cm (BTH) und einen Dauerauslauf mit rund 195x80x50cm. Der Dauerauslauf ist zwar tiefer aber nicht viel länger als Deine Gesamtkonstruktion. Und so ein "Monster" möchte ich nicht mehr bewegen müssen - noch dazu in einem vermutlich relativ schmalen Flur. Auch auf Rollen wäre das gut zu überlegen, ob das noch handhabbar ist.

    Die Skizze hilft auf jeden Fall, sich das besser vorzustellen!


    Da ich vermute, dass sie nicht proportional richtig ist, sondern nur die Prinzipien zeigen soll, wäre auch die Höhe von allen 3 Teilen wichtig. Denn ich sehe bisher ein Problem mit der Belüftung. Nehmen wir als Beispiel die mittlere Ebene: Wenn Du dort z.B. 40cm Höhe hättest und 20cm Einstreu wolltest, könnte die Belüftung m.E. erst bei 25 cm anfangen (damit nicht Streu herausfällt), wäre als 15cm hoch. Dazu kommt: Aus Gitter dürften diese Türen ja nicht sein, weil der Hamster dort herankönnte und dann klettern oder nagen könnte. Beides könnte üble Folgen haben.


    Aus dem gleichen Grund könntest Du m.E. unten nicht voll einstreuen. Eine vernünftige Belüftung dort wo Streu ist, kann ich mir nicht vorstellen. Zudem hatten ja schon andere erklärt, dass die Gänge bei Hamstern einen Sinn machen sollen. Wenn Du keine weitere Einrichtung dort haben würdest, warum sollten sie von A nach B graben?


    Manches wirst Du schon längst bedacht haben und brauchst es dann auch hier nicht zu beantworten. Dazu gehört für mich z.B.: Wie willst Du noch ohne alles abzubauen an die Heizung kommen?


    Ich schreibe das alles nicht, um Deinen Entwurf schlecht zu machen. Im Gegenteil: Das wäre ja schön viel Platz. Aber m.E. müsste da noch an einigen Punkten gefeilt oder geändert werden. Und dabei versuche ich möglichst mitzuhelfen. :)

    Ich habe auch erst in diesem Jahr den ersten Hamster übernommen. Zuvor hatte ich viel gelesen und einige eigene Ideen entwickelt und zum Teil wieder verworfen. Von daher ist mein Eindruck, dass die Tücke auch hier im Detail steckt. Konkret erscheint mir fraglich:


    Wie soll der Hamster zwischen den Ebenen wechseln?


    Wenn die mittlere oder obere Ebene auch Einstreu haben, muss Du ja irgendwie einen gesicherten Raum schaffen, durch den der Hamster kommt, aber nicht das Streu. Das ist natürlich möglich, würde ich aber gut planen vorher.


    Unser Zwerg gräbt übrigens überhaupt keine Gänge. Sie scharrt mal oberflächlich etwas, aber die Tier von ca. 27 cm Streu nutzt sie nicht im Ansatz.


    Ein naturnahes Gehege wäre auch mein Wunsch. Ich hatte mich dennoch für den Anfang für etwas bewährtes entschieden. Später will ich das aber auch mögichst versuchen. M.W. werde die Pflanzen auch oben - noch dazu im Flur - geeignete künstliche Beleuchtung benötigen, um zu überleben.

    Danke für Eure Erfahrungsberichte! Das ist gut zu wissen.


    Wenn nur der Hamster darüberlaufen würde und kleinere Stücke ausreichen würden, wäre ein Schutz für die Oberfläche weniger wichtig. Aber in unserem Falle tritt man ja auch als Mensch des öfteren darauf. Zudem werde ich vermutlich 4-5qm Kork im Wohnzimmer auslegen und das in möglichst großen Stücken, damit ich es auch absaugen kann und es sich nicht leicht verschiebt.


    Ich hatte gestern noch einen Artikel gelesen wie solcher Kork hergestellt wird. Wenn es gute Qualität ist, scheint es wirklich ganz unbedenklich zu sein. Dann wird - im Gegensatz zu Spanplatten o.ä. - auch kein Leim zugesetzt.

    Unsere Aska darf ja nahezu jeden Abend im Wohnzimmer rennen. Damit sie nicht auf dem Parkett rutscht oder sich vielleicht auch durch den harten Boden die Gelenke schädigt, habe möglichst viel Lauffläche mit Tüchern bedeckt. Eigentlich sollte ich diese Tücher und ihre Häuschen u.ä. jeden morgen wegräumen und nur abends wieder hinstellen. Aber das ist zu zeitaufwendig. Daher sieht es jetzt in unserem Wohnzimmer gruselig aus.


    Meine Idee ist, anstelle der Tücher Rollenkork zu verwenden. Ich denke derzeit an 100x1000cm in 5mm Stärke. Daraus würde ich passend Bahnen schneiden und diese dann mit spielzeuggeeignetem matten Klarlack oder mit Hartwachsöl behandeln an der Oberfläche schützen.


    Wir Menschen würden die Flächen ab und an betreten, aber nicht regelmäßig darüber laufen - und wir hätten natürlich Hausschuhe an.


    Folgendes sind meine Bedenken bzw. Fragen:


    • Manche Mittelhamster scheinen sehr schnell Kork als Bodenbelag zu schreddern. Tun das manche Zwerge auch?
    • Aska ist bisher sehr friedlich, was die Einrichtung anbelangt. Aber ernst könnte ja bei Ihr der Kork besonders begehrt sein und zweitens wird sie ja vermutlich nicht unser letzter Zwerg sein.
    • Ist Kork schädlich, wenn er zernagt wird?
    • Gibt es Kork der besonders geeignet wäre?
    • Bleibt das gut liegen auf dem Parkett? (Wir können es ja nicht befestigen in irgend einer Weise.)
    • Sind 5mm eine sinnvolle Stärke?
    • Wäre Hartwachsöl ausreichend auf Kork, um ihn sinnvoll reinigen zu können?


    Es tut mir leid, dass das so viele Fragen sind. Aber das Material läge dann schon bei rund 150 Euro und einiges an Zeit würde es auch erfordern, das zuzuschneiden und zu streichen. Daher möchte ich möglichst nicht das Falsche tun - und erst recht keinen gesundheitlichen Schaden beim Hamster risikieren.

    Das hört sich grundsätzlich nach einer stark verbesserten Plan an! :klatsch:


    Bitte überlege aber bei dieser Höhe gut, wie Du erstens unten noch genug Belüftung sicherstellst und zweiten keine zu große Fallhöhe irgendwo hast. Je nach Art sollte die m.W. 10-15cm nicht überschreiten. Denn Hamster springen durchaus auch irgendwo hinunter, wo es zu hoch ist für eine unbeschadete Landung. Und selbst wenn sie sich nicht jedesmal gleich etwas brechen o.ä., ist das bestimmt nicht gesund. Zudem werden sie ja leider schnell alt und weniger mobil. Dann sind große Höhenunterschiede erst recht ein Problem.


    Damit will ich nicht sagen, dass das nicht möglich ist, so ein Gehege hamstergeeignet zu bauen, es will nur gut überlegt sein. Genauso wie der Ausstieg in den Dauerauslauf. Da hatte ich viel Zeit in das Planen und Bauen investiert und unsere Aska (ein Zwerghamster) nutzt die Konstruktion von der ersten Minute an begeistert und in dem ihr eigenen enormen Tempo.

    Ich betreibe auch ein Forum mit Woltlab. Es gibt eine sehr gut aussehende Funktion zum automatischen Verkleinern der Bilder. Sie kostet knapp 30 Euro. Diese würde auch nachträglich genutzt werden können, also für bereits eingebundene Bilder.


    Wir nutzen die gleichen Bibliotheken in einer anderen Software (im CMS TYPO3). Diese bringen bei richtiger Einstellung deutliche Platzgewinne ohne sichtbare Qualitätseinbußen.


    Wir werden vermutlich dieses Funktion in unserem Forum in nächster Zeit einrichten. Bei Interesse kann ich dann gerne hier die Erfahrungen schildern.

    Bei uns ist ja vor rund 10 Wochen der erste Hamster eingezogen. Durch Euren Einsatz hatte unsere Aska eine neue Chance auf ein schönes Zuhause. Wieviel Zeit habt Ihr alleine in die Pflege diesen einen Hamsterchens und seine Vermittlung bis hin zur Übergabe per Mitfahrgelegenheit und nachfolgende Gespräche investiert.


    Und so sagen auch Aska und ich ein herzliches "Danke" für Eure Arbeit! :girlieglueckwunsch:

    Vermutlich muss man sich mit den Vorkehrungen sehr nach dem jeweiligen Hamster richten. Aska scheint ja extrem lebhaft zu sein, aber ich habe bei ihr nicht einmal den kleinsten Sprung bisher gesehen. Und ohne Springen kommt sie nicht höher als rund 12cm. Die Auslaufbegrenzung ist entsprechend nur 30cm hoch.


    Aber das muss man natürlich weiter beobachten. Sie hat z.B. erst nach einigen Tagen aber dafür dann sehr entschlossen ein Kunststoffteil unserer Schiebetür angenagt. Natürlich steht da jetzt eine Absperrung davor. Für einen durchschnittlich lebhaften Mittelhamster könnte man vermutlich unsere faltbare Absperrung überhaupt nicht nutzen, weil sie nicht stabil genug wäre - von der Höhe ganz abgesehen.

    Würde man denn als Laie von außen fühlen, wenn sie eine Entzündung o.ä. hätte?


    Würde sie sich gegen die Berührung dort wehren?


    Aska ist in ihrem Verhalten - außer dem reduzierten Körnchensammeln - völlig normal. Veränderungen habe ich schon einige beobachtet in den 6 Wochen seit sie bei uns ist. Und lebhafter als sie ist, kann man nicht sein.


    Daher neige ich dazu, nicht zum Tierarzt zu sehen, wenn ich nichts mehr anderes hier lese.

    Seit etwa 4 Tagen sammelt Aska im Gegensatz zu vorher, viel weniger Körnchen. Das Leeren der Backentaschen habe ich seither auch weniger oder gar nicht gehört und die Taschen könnten leicht gefüllt sein. Sie waren in den letzten Tagen nie richtig voll zu sehen, aber es könnte sein, dass da mehr Inhalt dauerhaft ist, als nach dem Leeren sonst. Bisher hatte sie meistens sehr schnell nach dem Sammeln ihre Taschen in einem Versteck geleert. Sie stopft aber schon noch Sachen in die Backentaschen, z.B. einen Rest von dem abendlichen Walnuss-Stückchen.


    Ansonsten ist sie weiterhin extrem lauffreudig und ihr Verhalten erscheint mir völlig normal.


    Meine Frage ist: Wie erkennt man, wenn ein Hamster eine Entzündung oder ein anderes Problem mit den Backentaschen hat?


    Kann man zur Klärung selbst die Backentaschen leeren oder den Reflex dafür auslösen?


    Einen unnötigen Tierarztbesuch würde ich ihr gerne ersparen, aber natürlich gehen wir dahin, wenn es nötig ist.

    Angeblich kann man sich bei Ponal Fix und Fest die Fixierung sparen. Das wäre gerade bei kleinen oder nicht ebenen Teilen eine schöne Vereinfachung. Ich frage mich nur, wo der Nachteil ist. Ansonsten würde ja nur noch dieser Leim verkauft werden. Er scheint etwas weniger zu halten.


    Habt Ihr Erfahrungen damit gemacht und wenn ja welche?

    Einige von Euch lassen ja ihre Hamster - oder einige davon - im Wohnzimmer o.ä. zeitweise frei laufen. Das unsere Aska extrem bewegungsfreudig ist, will ich ihr möglichst viel davon bieten. Aber da brauche ich Euren Rat, was die Sicherheit anbelangt.


    Selbstverständlich muss ich enge Spalten, gefährliche Pflanzen, Kabel u.ä. sichern. Meine größte Sorge ist aber, dass wir das winzige Tierchen einmal treten werden. Wenn sie uns sieht, läuft sie zu uns, weil sie entweder hochgehoben oder über den Fuß am Bein hochklettern oder zumindest uns kurz begrüßen will.. Und das geht so schnell, dass man bei einem Schritt denkt, sie ist ja noch weit weg und beim nächsten ist sie direkt am Fuß.


    Habt Ihr dieses Problem nicht oder wie löst Ihr das?


    Aktuell hat sie einen Auslauf von ca. 8qm. Aber sie würde sicherlich gerne noch mehr nutzen und könnte neben mehr Fläche im Wohnzimmer auch die Küche und den Flur mitnutzen. Nur wie können wir dann überhaupt noch dort gehen?

    Nachdem endlich der erste Hamster bei uns eingezogen ist, habe ich natürlich noch einige Detailfragen. Beispielsweise ist das:

    • Habe ich ihr Einstreu zu stark festgedrückt und soll oder muss ich es jetzt wieder teils ausräumen und lockern?
    • Kann ich ihr - als extrem schlanken Tier - beliebig viele Körnchen (Kipi-Basismischung) ausstreuen?

    Natürlich müsste ich jeweils kurz erklären, warum ich das frage. Am liebsten würde ich das in Askas Thema besprechen, aber vielleicht sollte ich lieber jeweils ein neues Thema im entsprechenden Bereich aufmachen? Oder sollte ich nach einem möglichst passenden alten Thema suchen und mein Anliegen dort anfügen?

    Jetzt ist es doch mal Zeit, mich noch mal hier zu melden.


    Ich wollte ja im Frühjahr 2023 mit der Hamsterhaltung beginnen. Leider wurden aber 2 unserer Meerschweinchen krank. Bei einem kämpfen wir seit Mitte Januar. Die Pflege ist so zeitintensiv, dass ich noch nicht mit dem Bauen für die Hamster angefangen habe und auch in den nächsten Wochen bestenfalls die Grundlagen errichten kann.


    Aber mein Wunsch, einem oder mit der Zeit mehreren Hamstern eine Heimat zu geben, ist nach wie vor da - eher noch stärker geworden als am Anfang. Ich hoffe, dass es entweder später in diesem Jahr oder im nächsten Frühjahr endlich losgehen kann.


    Erst recht hoffe ich natürlich, dass unsere beiden Schweinchen wieder gesund werden und die anderen es noch lange bleiben.


    Danke für alle bisherige Unterstützung bei Fragen! Ich habe seither im Forum regelmäßig weiter gelesen und viel dazu gelernt - zumindest erst einmal in der Theorie. ;)

    Danke für die weiteren Anregungen!


    Derzeitiger Plan ist jetzt, dass ich eine geschlossene Rampe vorne am Gehege entlang gehen lasssen will. Wenn die mit Plexiglas (mit Luftlöchern) umschlossen ist, kann man sie gut einsehen und bei Bedarf durch Öffnen einer Seite bzw. des Daches saubermachen. Wenn ich unter dem Gehege nur 30cm lichte Höhe hätte, könnte die Rampe von der rechten Ecke vorne bis zur linken 50cm Höhe überwinden und auf dem Dach eines Einstreukistchens enden. Zum Boden wären es dann nur noch 15cm, in die Einstreu vielleicht 7cm.


    Ich verstehe gut, was Du, Anne, meinst, dass man nicht alles vorab planen kann und es auch vom jeweiligen Hamster abhängt. Das sind wichtige Hinweise. Eine möglichst gute Planung kann mir hoffentlich trotzdem unnötigen Aufwand vermeiden bzw. ein besseres Ergebnis für das Tier bieten.

    Vielen Dank für Eure Antworten! Ihr habt mich überzeugt, dass das keine gute Idee ist. Das spart Stress und Zusatzaufwand, es erst gar nicht zu versuchen.


    Wegen Treppenhaus oder langer geschlossener Rampe werde ich noch genauer planen, was da besser hinpassen könnte.